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Watzke bestätigt dennoch die Liquidität des Klubs
Watzke bestätigt dennoch die Liquidität des Klubs © FIRO/FIRO/SID
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Dem börsennotierten Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund droht aufgrund der Corona-Pandemie ein höherer Verlust als bisher angenommen.

Dortmund (SID) - Dem börsennotierten Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund droht aufgrund der Corona-Pandemie ein höherer Verlust als bisher angenommen. "Es können bei uns auch mehr als die 70 bis 75 Millionen Euro Verlust werden. Aber wir sind mit ausreichend Liquidität versorgt, dass uns keine Gefahr droht", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei der virtuellen Hauptversammlung der Aktionäre im Signal-Iduna-Park.

Jedes Heimspiel ohne Zuschauer kostet den BVB laut Watzke "vier Millionen Euro". Daher scheint auch ein weiterer Gehaltsverzicht der Profis möglich. "Der Gehaltsverzicht gilt bis zum 31. Dezember - er beläuft sich auf rund elf Millionen Euro. Es laufen Gespräche, den Gehaltsverzicht bis Saisonende fortzuführen", sagte Watzke. Der Aufsichtsrat beteiligt sich am Gehaltsverzicht mit rund 80.000 Euro.

Auf einen Zeitpunkt, wann wieder Zuschauer in den Stadien möglich sind, wollte Watzke sich nicht festlegen. "Es geht nichts ohne Impfstoff. Sollte die rechtliche Möglichkeit bestehen, werden wir sie beim BVB in kürzester Zeit umsetzen", sagte Watzke, der an eine positive Zukunft glaubt: "Der BVB wird zu einer Stärke finden, die noch größer sein wird als vor Corona. Borussia Dortmund hat eine tolle Zukunft vor sich, wenn wir in den kommenden Monaten Geduld haben. Vielleicht hat der BVB die besten Jahre noch vor sich."

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