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Maurice "Mucki" Banach galt zum Zeitpunkt seines Todes als große deutsche Sturmhoffnung
Maurice "Mucki" Banach galt zum Zeitpunkt seines Todes als große deutsche Sturmhoffnung © Imago
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Der 1. FC Köln will offenbar eine Benefizspiel austragen. Anlass ist der 30. Todestag von Maurice Banach im kommenden Jahr.

Anlässlich des 30. Todestages von Maurice Banach im kommenden Jahr plant Bundesligist 1. FC Köln offenbar ein Benefizspiel.

Die dabei generierten Einnahmen sollen Banachs Witwe Claudia und der Familie des 1991 bei einem Verkehrsunfall verstorbenen Stürmers zugute kommen. Dies bestätigte Claudia Banach dem Express, sie berichtete von einem "tollen Gespräch" mit den aktuellen Kölner Geschäftsführern Horst Heldt und Alexander Wehrle: "Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet."

Maurice Banach war am 17. November 1991 auf der Autobahn 1 im Alter von nur 24 Jahren tödlich verunglückt. Er galt als ein großes Sturmtalent und war erst im Jahr zuvor von der SG Wattenscheid 09 zum FC gewechselt. "Mucki" Banach hinterließ seine Frau Claudia und die beiden kleinen Söhne. Die Familie musste die Situation ohne große Unterstützung des Vereins verarbeiten.

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Claudia Banach schilderte Heldt und Wehrle die damalige Situation. "Sie waren sehr traurig darüber, was damals passiert ist und empfanden das als Sauerei", sagte sie. Das Benefizspiel, an dem "frühere Weggefährten" teilnehmen sollen, sei die Idee der FC-Bosse gewesen: "Dann können ja vielleicht auch wieder Zuschauer dabei sein. Es soll auch ein T-Shirt aufgelegt werden - und die Einnahmen unserer Familie zugutekommen."

Unterstützung erhielt Claudia Banach insbesondere von Ex-Profi Andreas Gielchen, der sich für die Familie beim FC starkgemacht hatte. "Ohne ihn wäre das nicht möglich gewesen", berichtete die Witwe: "Ein toller Mann mit einem super Herz."

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