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TV-Gelder: Fan-Bündnis appelliert an DFL und Seifert
Das Fan-Bündnis "Unsere Kurve" appelliert an die DFL und Christian Seifert © POOL/POOL/SID/ARNE DEDERT
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Das Fan-Bündnis "Unsere Kurve" spricht sich für eine Neuverteilung der Medienerlöse aus. "Weitermachen wie bisher" dürfe keine Option sein.

Das Fan-Bündnis "Unsere Kurve" fordert von der Deutschen Fußball Liga (DFL) eine Neuverteilung der Medienerlöse in den Bundesligen.

"Wir haben deutlich gemacht: Weitermachen wie bisher darf keine Option sein", sagte Helen Breit, die Vorsitzende des Bündnisses, am Montag. Es brauche eine "gerechte und zukunftsfähige Lösung. Diese Entscheidung ist ein Gradmesser für die Reformbereitschaft des Profifußballs."

Grundsätzlich hatten die Vereine in der Anfangsphase der Corona-Pandemie einen Kurswechsel im Profifußball befürwortet. Bis zum Jahresende will das DFL-Präsidium mit Sprecher Christian Seifert an der Spitze über den Verteilerschlüssel entscheiden.

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Die Mediengelder sind die mit Abstand größte Einnahmequelle der Vereine, die sich am 7. Dezember zu ihrer Vollversammlung treffen wollen. Unterschiedliche Interessensgruppen streiten seit Wochen über Varianten zur Ausschüttung der Erlöse.

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"Mit großer Irritation verfolgen wir den Machtkampf um die Verteilung der TV-Gelder und fragen uns: Wo sind sie hin, die Worte der Demut, Selbstkritik und Veränderung?", schrieb "Unsere Kurve" in einem Statement. Das jüngst von Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge organisierte "G15"-Treffen bezeichnete das Bündnis als "öffentliches Schaulaufen" und kritisierte, dass die "Solidarität im Profifußball" aufhöre, "sobald es ums Geld geht".

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