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Gehaltsverzicht: Ramelow nimmt die Klubs in die Pflicht
Gehaltsverzicht: Ramelow nimmt die Klubs in die Pflicht © FIRO/FIRO/SID
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Die Vereinigung der Vertragsfußballspieler nimmt in der Debatte um einen erneuten Gehaltsverzicht die Klubs in die Pflicht.

Die Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VDV) hat in der Debatte um einen erneuten Gehaltsverzicht in der Fußball-Bundesliga die Klubs in die Pflicht genommen.

"Die Profis haben einen Anspruch auf ihre vertraglich zugesicherten Leistungen", sagte VDV-Vizepräsident Carsten Ramelow in einer Mitteilung: "Daher darf es nicht sein, dass einzelne Klubs Druck auf die Spieler ausüben und mit Sanktionen drohen."

Unter anderem bei Union Berlin hatte es im Frühjahr Unstimmigkeiten bei der Festlegung eines Gehaltsverzicht gegeben. Der damalige Union-Profi Sebastian Polter wurde im Mai vom Spielbetrieb ausgeschlossen, nachdem dieser ein Angebot zum Gehaltsverzicht in Zeiten der Coronakrise seitens des Vereins abgelehnt hatte. Polter hatte daraufhin erklärt, ein Gegenangebot vorgelegt zu haben, das Union wiederum ablehnte. 

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Laut Ramelow dürften Spieler "nicht öffentlich an den Pranger gestellt werden". Der ehemalige Nationalspieler und der VDV sind sich der "schwierigen wirtschaftlichen Situation vieler Klubs während der COVID-19-Pandemie bewusst", weshalb sie in Gesprächen mit den Klubs gemeinsam nach Lösungen suchen wollen.

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