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Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß muss mit seiner Mannschaft am Samstag gegen Stuttgart antreten
Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß muss mit seiner Mannschaft am Samstag gegen Stuttgart antreten © Imago
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Die TSG Hoffenheim will das Derby gegen den VfB Stuttgart wegen der vielen Coronafälle in der Mannschaft verschieben - doch die DFL bleibt hart.

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim wollte das baden-württembergische Derby gegen den VfB Stuttgart wegen der zahlreichen Coronafälle in der Mannschaft von Samstag auf Sonntag verschieben. Der Antrag wurde nach Angaben von TSG-Sportchef Alexander Rosen aber von der Deutschen Fußball Liga (DFL) abgelehnt. Damit bleibt es bei der Ansetzung am Samstag um 15.30 Uhr.

"Wir haben den Kulanz-Antrag gestellt, weil wir dann vielleicht den ein oder anderen Spieler mehr zur Verfügung gehabt hätten, der aus der Quarantäne gekommen wäre", sagte Rosen am Donnerstag: "Der Antrag wurde mit Verweis auf die Spielordnung abgelehnt. Das ist gemäß den Statuten. Das akzeptieren wir."

Die Regularien sehen vor, dass eine Mannschaft antreten muss, wenn 15 gesunde Spieler inklusive Torwart zur Verfügung stehen. Bei der TSG stehen derzeit sieben Profis auf der COVID-Liste. Alle Erkrankten leiden laut Rosen unter keinen schweren Verläufen.

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Rosen: "Nehmen Situation an"

"Alle Klubs wussten, dass eine Ausnahmesituation auf uns zukommt. Alle Klubs haben sich zu den Regularien bekannt. Also nehmen wir die Situation an", äußerte Rosen: "Wir werden eine Truppe ins Rennen schicken, die Gas gibt."

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Sportlich befinden sich die Kraichgauer in der Krise. Seit dem glanzvollen Sieg gegen Meister Bayern München Ende September (4:1) hat die TSG nur einen Punkt aus fünf Spielen geholt. Trotz der personellen Probleme nun die Wende zu schaffen, ist für Trainer Sebastian Hoeneß "in dieser Zeit kein Muss, aber ein Kann".

Neben den Corona-Ausfällen (derzeit befinden sich Kevin Vogt, Sebastian Rudy, Robert Skov, Jacob Bruun Larsen, Munas Dabbur, Ishak Belfodil und Sargis Adamjan in Quarantäne) muss Hoeneß auf Kapitän Benjamin Hübner, Ermin Bicakcic und Konstantinos Stafylidis verzichten.

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