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Das Aus von Lucien Favre als Trainer bei Borussia Dortmund war laut Rekordnationalspieler Lothar Matthäus unausweichlich.

Das Aus von Lucien Favre (63) als Trainer bei Borussia Dortmund war laut Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (59) unausweichlich. "Dortmund hat hohe Ansprüche, will Pokale gewinnen und Triumphe haben. Die Niederlage gegen Stuttgart war für die Verantwortlichen wahrscheinlich zu viel", sagte Matthäus bei Sky Sport News: "Da fehlt dann auch das Vertrauen, das man zu einem Trainer haben muss, um solche Ziele gemeinsam mit der Mannschaft zu erreichen." 

Favre sei zwar ein "sehr netter und erfolgreicher Trainer", sagte Matthäus, aber eben nicht mehr der richtige für die Ambitionen des Vizemeisters. "Im letzten Jahr hat Favre immer wieder wichtige Spiele verloren", sagte Matthäus, Weltmeisterkapitän von 1990.

Matthäus: "keine andere Möglichkeit"

Der 150-malige Internationale weiter: "In dieser Spielzeit dann die Niederlagen im Supercup gegen Bayern München und beim Auftakt der Champions League gegen Lazio Rom. Jetzt hat man drei Liga-Heimspiele in Serie verloren. Das kann nicht der Anspruch von Borussia Dortmund sein. Deswegen glaube ich, dass es eigentlich gar keine andere Möglichkeit mehr gab als sich von Favre zu trennen." 

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Nachdem sich Dortmund nach dem 1:5 gegen den VfB Stuttgart am Sonntag von Favre getrennt hatte, übernimmt dessen bisheriger Co-Trainer Edin Terzic (38) für den Rest der Saison.

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