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Jochen Schneider reagiert auf die Kritik der Ultras Gelsenkirchen. Schalkes Sportvorstand habe teilweise "kein Verständnis".

Sportvorstand Jochen Schneider von Schalke 04 hat die Kritik der Ultras Gelsenkirchen an der Vereinsspitze erneut teilweise zurückgewiesen.

"Kein Verständnis" habe er, "wenn ein Einzelner herausgepickt wird und dann verantwortlich gemacht wird. Insbesondere im Fall von Alexander Jobst, der einen überragenden Job in seinem Bereich macht und sicherlich zu den allerbesten zählt, die es auf dem Gebiet in der Bundesliga gibt", sagte Schneider in der Bild am Sonntag.

Teile der Fans des Tabellenletzten hatten die Klubführung zu personellen Konsequenzen aufgefordert und besonders Marketing-Vorstand Jobst angegriffen. Die Fangruppierung verwies zudem auf die rassistischen Äußerungen des mittlerweile zurückgetretenen Aufsichtsratschefs Clemens Tönnies und die "Härtefallregelung" für die Erstattung bereits gezahlter Eintrittsgelder für die Geisterspiele. Der Schalker Vorstand hatte bereits zuvor Angriffe vor allem auf den Marketingvorstand Jobst energisch zurückgewiesen.

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Schneider: Verständnis für Kritik an Leistung

"Wofür ich allergrößtes Verständnis habe, ist für den von den Ultras oder anderen Fans geäußerten Unmut über die sportlichen Leistungen und Ergebnisse der letzten Monate", sagte Schneider. Gleiches gelte "für einige Fehler, die wir außerhalb des Rasens zu verantworten haben". Der 50-Jährige hofft auf eine Klärung durch ein Gespräch mit den Fans. "Das ist immer möglich, diesen Raum für Kritik muss es geben", sagte er.

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Persönliche Konsequenzen aufgrund der Kritik und der sportlichen Misere schloss Schneider aus. "Aufgeben ist für mich keine Option. Ich spüre die Verantwortung für den Verein, für die Mitarbeiter, für die Fans und auch für die Spieler", sagte Schneider: "Solange ich der Meinung bin, dass wir es gemeinsam schaffen können, werde ich hier alles geben. Ich werde nicht davonrennen."

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