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Franck Ribéry weiß besser als die meisten, wie man sich beim FC Bayern durchsetzt. Er richtet aufmunternde Worte an Leroy Sané und spricht auch über den Alaba-Poker.

Franck Ribéry hat den FC Bayern nach seiner Ankunft im Sturm erobert. 

Der französische Superstar spielte sich mit großem Einsatz sofort in die Herzen der Fans und wurde zum unumstrittenen Leistungsträger des deutschen Rekordmeisters. Für einen seiner Nachfolger beim FCB lief der Start deutlich verhaltener. 

Der im Sommer als Königstransfer verpflichtete Leroy Sané hat in München noch nicht so eingeschlagen, wie sich das so mancher Bayern-Anhänger gewünscht hätte. Ribéry hat dennoch ein paar aufmunternde Worte für den deutschen Nationalspieler übrig, der sich zuletzt im Spiel gegen den SC Freiburg sehr engagiert präsentiert hatte. 

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"Fußball ist nicht einfach, es geht um viele Faktoren: Sané weiß, dass es auch bei Bayern einen Konkurrenzkampf gibt", sagte der 37-Jährige in der Sport Bild. Weil er die Situation aber bereits von seinem Ex-Klub Manchester City kenne, werde er damit keine Probleme haben. 

Ribéry rät Sané und Co.: "Die vier Flügelspieler bei Bayern sollten sich gegenseitig unterstützen. Auf der Bank zu sitzen sollte kein Grund sein, den Kopf hängen zu lassen." Gerade Sané, der aber zwischenzeitlich aber auch von einer Verletzung zurückgeworfen wurde, gehört unter Trainer Hansi Flick noch nicht zum Stammpersonal. 

Ribéry schwärmt von "kleinem Bruder" bei Bayern

Doch selbst in "20 Minuten kann man noch den Unterschied machen", erklärte Ribéry. Der Außenspieler, der mittlerweile bei der AC Florenz unter Vertrag steht, absolvierte 425 Spiele für die Bayern. Am wichtigsten ist aus seiner Sicht für Sané, der in der Vorsaison einen Kreuzbandriss erlitt, der Einsatz: "Es ist nicht leicht, von so einer schweren Verletzung zurückzukommen. Aber in dem Moment, wenn Spieler auf dem Platz stehen, sollten sie alles geben." Er glaube an Sané, weil er "jung ist, Qualität und Talent hat." 

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Ein besonderes Lob hatte Ribéry derweil für Kingsley Coman übrig, der ihn schon während der eigenen Bayern-Zeit immer wieder ersetzte: "King war wie ein kleiner Bruder für mich. Er hat eine gute Mentalität: Er kann zuhören, er nimmt Ratschläge an und will sich immer verbessern. Er ist sich nicht zu schade, mehr zu arbeiten als andere." Coman und auch Serge Gnabry täten sich bei Bayern derzeit leichter als Sané, weil sie schon länger im Verein seien und "die Spielphilosophie des Trainers schon besser" kennen würden.

Sehr enge Bande hatte Ribéry auch immer zu David Alaba, der nun vor einem Abschied aus München steht - sehr zu seinem Bedauern: "Bayern hat immer hinter David gestanden, die Beziehung war gut. Ich fände es am besten, wenn beide Parteien eine Lösung finden würden."

Aber: "Manchmal passt es nicht. Das ist das Leben, das ist der Fußball.

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