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Amiri verließ gegen Union wutentbrannt den Platz
Amiri verließ gegen Union wutentbrannt den Platz © AFP/SID/ANDREAS GORA
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Für Rudi Völler von Bayer Leverkusen ist die Rassismus-Debatte um Union Berlins Florian Hübner und Leverkusens Nadiem Amiri geklärt.

Für Sport-Geschäftsführer Rudi Völler (60) vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen ist die Rassismus-Debatte um Union Berlins Florian Hübner und Leverkusens Nadiem Amiri geklärt. "Meine grundsätzliche Einstellung ist: Was auf dem Platz gesagt wird, bleibt auch auf dem Platz. Wie für Nadiem war es auch für mich mit der Entschuldigung des Berliner Spielers erledigt", sagte Völler dem kicker.

Nach dem Abpfiff am Freitag war Amiri noch außer sich gewesen. Der deutsche Nationalspieler stürmte auf Hübner zu, fasste ihn ins Gesicht. "Nadiem Amiris Herkunft wurde beleidigt", erklärte Teamkollege Jonathan Tah später bei DAZN. Es sei "der Begriff Scheiß-Afghane" gefallen, meinte Tah.

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Union wies alle Vorwürfe von rassistischen Beleidigungen zurück. Manager Oliver Ruhnert betonte am Samstag, dass die Aussage von Hübner "überinterpretiert" worden sei. Hübner habe erklärt, dass er sich nicht so geäußert habe. "Für uns hat es diese rassistische Thematik, wie sie jetzt gerade dargestellt wird, so nicht gegeben", meinte Ruhnert.

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Hübner selbst hatte noch am Freitag mit Amiri gesprochen, sich angeblich entschuldigt. Amiri lenkte ein, es seien "aus den Emotionen heraus" unschöne Worte gefallen, sagte der Bayer-Profi laut der Klub-Homepage: "Er hat mir das glaubwürdig versichert und deswegen ist die Sache für mich nun erledigt."

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