vergrößernverkleinern
Bremen gewinnt dank später Tore gegen Augsburg
Bremen gewinnt dank später Tore gegen Augsburg © FIRO/FIRO/SID
Lesedauer: 3 Minuten
teilenE-MailKommentare

Werder Bremen hat nach monatelanger Durststrecke im Weserstadion die Kurve bekommen und ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze aufgebaut.

Werder Bremen hat nach monatelanger Durststrecke im Weserstadion die Kurve bekommen und ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze aufgebaut. Dem Team von Trainer Florian Kohfeldt gelang mit einem 2:0 (0:0)-Sieg gegen den FC Augsburg am 16. Spieltag der Fußball-Bundesliga ein echter Mutmacher nach zuvor drei Heimniederlagen in Serie. Der FCA ließ die Chance auf den dritten Auswärtssieg nacheinander aus.

Theodor Gebre Selassie sorgte mit seinem späten Treffer (84.) für große Erleichterung bei den Bremern, die sich auch gegen die Augsburger von Trainer Heiko Herrlich schwer taten. Zudem traf Felix Agu (87.). Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte war der Sieg nicht unverdient, Werder rückt bis auf einen Punkt an den FCA (20) heran. 

Beide Mannschaften lieferten sich eine zähe Anfangsphase ohne Höhepunkte. Die Bremer überließen zunächst den Gästen viel Ballbesitz und zogen sich weit zurück. Auch die Angreifer Davie Selke und Joshua Sargent griffen erst in der eigenen Spielhälfte an, um Augsburg keine Räume fürs Tempospiel anzubieten. Herrlichs Team hatte zunächst Probleme, zu Abschlüssen zu kommen, bis Werders Marco Friedl sich einen katastrophalen Querpass vor dem eigenen Tor leistete und FCA-Stürmer Andre Hahn letztlich ohne Konsequenzen einlud (18.). 

Anzeige

Ansonsten stand die Bremer Defensive im ersten Durchgang ganz ordentlich, doch was Kohfeldts Mannschaft lange in der ersten Hälfte offensiv anbot, war schwer enttäuschend. Ein letztlich ungefährlicher Kopfball von Theodor Gebre Selassie (32.) war der erste echte Abschluss, Rafal Gikiewicz im Augsburger Tor schnappte sich den Ball ohne Probleme. Doch auch die Intensität der Gäste-Aktionen ließ nach, das Spiel war bis zur Pause schwach.

Es sei das klare Ziel, die Heimbilanz zu verbessern, hatte Kohfeldt vor der Partie gesagt - also musste im zweiten Durchgang deutlich mehr kommen. Tatsächlich begannen die Grün-Weißen energischer, Jean-Manuel Mbom verpasste bei einem Vorstoß aber zunächst den richtigen Moment für den Torschuss (48.). Auch Augsburg meldete sich direkt mit einem Kopfball von Hahn bei Werder-Keeper Jiri Pavlenka an (50.), doch die Hausherren waren nun aktiver.

Die Bremer liefen die Augsburger Defensive früher an und erarbeiteten sich Freistöße auf den Halbpositionen, die zunächst nichts einbrachten. Bevor Sargent bei der bis dato besten Chance der Bremer per Flachschuss am Bein von Gikiewicz scheiterte (64.), besaß der FCA durch den aufgerückten Verteidiger Reece Oxford eine gute Kopfballchance (63.).

Die Rollen hatten sich mit Anbruch der Schlussphase nun umgekehrt, Werder wollte mehr als den Punkt, Augsburg konzentrierte sich aufs Verteidigen.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image