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Gelsenkirchen - Trainer Christian Gross stellt Nabil Bentaleb einen Startelf-Einsatz in Aussicht. Bei der Begnadigung des Suspendierten haben mehrere Spieler Einfluss genommen.

82 Tage nach seinem fünften Rauswurf auf Schalke wird Nabil Bentaleb wohl sein Comeback feiern.

Möglich, dass der 26-jährige Algerier am Samstagabend in Berlin (Bundesliga: Union Berlin - Schalke 04, Sa. ab 18.30 Uhr im Liveticker) in der Startelf steht.

"Wir haben keine Zeit", sagt Trainer Christian Gross, der den Problem-Profi Anfang der Woche begnadigt und zurück in den Kader geholt hatte. "Nabil wird im Kader sein und es kann sehr gut sein, dass er gleich von Beginn spielt. Er hat hart an sich gearbeitet, ist fokussiert und freut sich. Dem Comeback von Nabil steht nichts im Wege." (Bundesliga-Tabelle)

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Bentaleb würde damit erstmals seit dem 21. November (0:2 gegen Wolfsburg) wieder im Kader stehen. Der Mittelfeldspieler hat in der laufenden Saison sieben Pflichtspiele unter David Wagner und Manuel Baum bestritten.

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Gross hatte Bentaleb auch auf Druck einiger Führungsspieler zurückgeholt – darunter Sead Kolasinac, Klaas-Jan-Huntelaar und Benjamin Stambouli.

"Ich bin komplett unbelastet und musste ihn nie suspendieren", begründet der 66-jährige Schweizer seine Entscheidung. "Ich habe mir gesagt, nachdem der Transfer nicht geklappt hat: 'Komm, er ist ein guter Fußballer'. Ich kenne einige Teamkollegen von Nabil aus der algerischen Nationalmannschaft. Sie haben mir sehr viel gute Argumente vermittelt. Das hat mich dazu bewegt, dass ich ihn zurückhole in den Kader. Er ist ein sehr guter Fußballer. Es liegt jetzt in erste Linie an ihm, sich aufzudrängen."

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Mark Uth wird Bentaleb wohl im Zentrum auf der Zehner-Position spielen. "Ich sehe ihn als offensiv-ausgerichteten Spieler auf zentraler Rolle im Zentrum", sagt Gross.

Neben Uth fällt gegen Union Berlin auch Huntelaar aus. Die 37-jährige Sturmhoffnung laboriert an einer erneuten Wadenverletzung.

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