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Rainer Mutschler verlässt den VfB Stuttgart
Rainer Mutschler verlässt den VfB Stuttgart © Imago
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Rainer Mutschler tritt beim VfB Stuttgart von seinem Amt im Präsidium zurück. Er ist in den Daten-Skandal verwickelt, der den Klub schon länger in Atem hält.

Im Machtkampf beim Bundesligisten VfB Stuttgart hat nun auch der in der Kritik stehende Vizepräsident Rainer Mutschler die Konsequenzen gezogen und sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt. "Teamgeist und Fairplay sind ganz besonders im Sport unverzichtbare Grundsätze für das Zusammenspiel auf und jenseits des Platzes. Diese Basis war in den zurückliegenden Monaten in der Zusammenarbeit im VfB-Präsidium nicht mehr gegeben", teilte Mutschler mit.

Der frühere Cheftrainer und Alpinchef des Deutschen Skiverbandes (DSV) war in der Datenaffäre bei den Schwaben zuletzt massiv unter Druck geraten. Er stellte sich auch öffentlich gegen Präsident Claus Vogt, den der Vereinsbeirat am Sonntag überraschend zum einzigen Kandidaten für die Neuwahlen bei der Mitgliederversammlung am 28. März aufgestellt hat.

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"Die Nominierungsentscheidung des Vereinsbeirats" habe ihn in seiner Entscheidung "bestärkt", so Mutschler. So trage auch er seinen "Teil zu einem Neuanfang beim VfB Stuttgart bei".

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"Uneingeschränktes Vertrauen" für Hitzlsperger

Den muss es auf allen Ebenen auch geben, nachdem der Aufsichtsrat vergangene Woche bereits die Vorstandsmitglieder Stefan Heim (Finanzen, Verwaltung und Operations) und Jochen Röttgermann (Marketing und Vertrieb) mit sofortiger Wirkung abberufen hatte. Vorstandschef Thomas Hitzlsperger rief deshalb eine "Steuerungsgruppe" ins Leben.

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Hitzlsperger, dem das Gremium  das "uneingeschränkte Vertrauen" aussprach, wurde zudem schnellstmöglich "mit weiteren Personalentscheidungen unter Berücksichtigung der besonderen arbeitsrechtlichen Bedingungen" beauftragt. Heißt: Es werden beim VfB in der Datenaffäre weitere Führungskräfte gehen müssen.

Zudem traten am Sonntag bereits die Beiratsmitglieder Claudia Maintok und James Bührer zurück. Der Vorsitzende Wolf-Dietrich Erhard will zudem sein Mandat mit sofortiger Wirkung ruhen lassen - aus gutem Grund, wie er betonte: "Es ist unerträglich, in welcher Situation sich unser VfB befindet und wie wir uns derzeit öffentlich präsentieren."

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