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Die Bundesliga wird nicht an einer Testphase für eine weitere mögliche Auswechslung teilnehmen - anders als beispielsweise die englische Premier League.

In der Fußball-Bundesliga und der 2. Liga soll es vorerst keine zusätzliche Auswechslung beim Verdacht auf eine Gehirnerschütterung geben.

Wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) auf Anfrage des Fachmagazins kicker mitteilte, habe sich deren "Kommission Fußball" gegen eine Teilnahme an einer laufenden internationalen Testphase ausgesprochen. "Hintergrund ist, dass in beiden Ligen derzeit bereits fünf Auswechslungen möglich sind", sagte ein DFL-Sprecher.

Die DFL führte zudem an, dass dieses derzeitige Wechselkontingent, das aufgrund der Ausnahmesituation in der Corona-Pandemie vorerst bis Saisonende erlaubt ist, ohnehin nur zurückhaltend genutzt werde. Die "Kommission Fußball" werde aber "die Thematik neu bewerten, sobald Bundesliga und/oder 2. Liga zu drei Wechselmöglichkeiten pro Begegnung zurückkehren".

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Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) hatten im Dezember eine Testphase für einen zusätzlichen Wechsel bei Kopfverletzungen abgesegnet, die englische Premier League nimmt seit dem 6. Februar daran teil. Allerdings war dort das normale Wechselkontingent auch nicht auf fünf erhöht worden.

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