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München - Oliver Bierhoff sorgt mit einer Aussage über Hansi Flick für Aufsehen. Karl-Heinz Rummenigge gefällt das nicht. Die Runde im Doppelpass ist sich nicht einig.

Wird Hansi Flick der Nachfolger von Joachim Löw?

Diese Frage hatte zuletzt Oliver Bierhoff aufgeworfen. "Ich wäre verrückt, wenn ich das ausschließen würde", sagte der Direktor Nationalmannschaften und Akademie im Interview mit der Sport Bild auf die Frage, ob Hansi Flick ein möglicher Nachfolger von Löw sein könne. 

Die ausführlichen Highlights des Münchner Halbfinals der Klub-WM gibt es am Dienstag um 22.45 Uhr im TV auf SPORT1, die Kurzfassung zuvor als Video auf SPORT1.de und in der SPORT1 App

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Bayerns Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge hat diese Aussage überhaupt nicht gefallen. "Ich finde es dem jetzigen Bundestrainer Joachim Löw gegenüber illoyal, auf dem Trainerposten Planungsspiele öffentlich für die Zukunft aufzustellen", hatte Rummenigge im SPORT1-Interview gesagt

Babbel: "Darf keine Namen nennen"

"Dass ich als DFB intern über Hansi Flick nachdenken muss, ist ja klar", kommentierte Markus Babbel am Sonntag im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 die Thematik, gab Rummenigge aber auch recht: "In der heutigen Zeit darf ich da aber doch keine Namen nennen."

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Auch SPORT1-Experte Marcel Reif sprang Rummenigge zur Seite, der im Interview auch kritisiert hatte, dass Bierhoff derzeit Kritik an Dingen übe, bei denen er selbst federführend war. 

"An Rummenigges Antwort und Kritik ist schon was dran. Oliver Bierhoff ist lange genug beim DFB. Und die Bayern mögen natürlich nicht, dass man an der Person Flick bohrt. Bei den Bayern ist das Muster so: Wir wissen, dass es so ist – aber wir wollen es nicht von dir hören", sagte Reif. 

Bruchhagen: "Bayern haben kein Recht auf ein Glaskinn"

Heribert Bruchhagen war hingegen anderer Meinung. 

"Wenn man die Frage stellt, was nach Jogi Löw kommt, dann landet man doch automatisch bei Jürgen Klopp und Hansi Flick", sagte der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt und des Hamburger SV im CHECK24 Doppelpass, um dann deutlich zu werden:

"Die Bayern haben kein Recht auf ein Glaskinn. Da kann Karl-Heinz Rummenigge nicht so naiv sein und glauben, nur weil Flick Trainer des FC Bayern ist… Jupp Heynckes war doch schließlich auch Bundestrainer-Kandidat. Der FC Bayern ist auch in seinen Methoden grob, da muss er mit so einer Aussage leben können."

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