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Adi Hütter wehrt sich gegen die Vorwürfe
Adi Hütter wehrt sich gegen die Vorwürfe © FIRO/FIRO/SID
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Trainer Adi Hütter und das Team von Eintracht Frankfurt verließen das Bremer Weserstadion am späten Freitagabend mit ordentlich Frust im Gepäck.

Ärger über die Niederlage, Zoff mit dem Gegner: Trainer Adi Hütter und das Team von Eintracht Frankfurt verließen das Bremer Weserstadion am späten Freitagabend mit ordentlich Frust im Gepäck. Das 1:2 (1:0) gegen Werder Bremen bedeutete die erste Liga-Niederlage im Jahr 2021. Und es hatte zwischen Spielern und Vertretern beider Klubs Zoff gegeben.

Eintracht-Verteidiger Martin Hinteregger und Werders Stürmer Niclas Füllkrug gerieten auf dem Weg in die Kabine aneinander. "Ich hatte das Gefühl, dass die Bremer es sehr auf Hinteregger abgesehen hatten", sagte Hütter auf der Pressekonferenz nach der Partie: "Speziell Füllkrug, als er reinkam."

Schon während der Partie war es zu Rudelbildungen gekommen. Am Spielfeldrand diskutierten Werder-Coach Florian Kohfeldt und Hütter, der in der Schlussphase die Gelbe Karte sah. "Irgendwann platzt einem der Kragen", sagte der 51-Jährige und meinte damit offenbar in erster Linie einen Teil des Werder-Staffs auf der Tribüne: "Rundherum hatte es mit Niveau wenig zu tun." Einem Zeugwart des Gegners sagte er nach dem Schlusspfiff einige Takte.

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Hütter meinte später aber auch, dass Szenen wie solche Teil des Fußballs seien: "Es war ein bisschen Hektik im Innenraum, die Emotionen gehören auch dazu."

Kohfeldt betonte, er sei ein großer Freund davon, "dass man sich nach dem Spiel die Hand gibt und Emotionen, Emotionen sein lässt", sagte der 38-Jährige. Es sei ein Bundesligaspiel gewesen, das "absolut im Rahmen" war: "Die Eintracht spielt eine überragende Saison. Man muss dann auch mal mit Anstand verlieren können."

Werder hatte die Begegnung durch Tore von Theodor Gebre Selassie (47.) und Josh Sargent (62.) gewonnen, Andre Silva hatte die Eintracht früh (9.) in Führung gebracht.

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