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Hertha-Investor Lars Windhorst sieht den Abgang Jürgen Klinsmanns weiter kritisch - erkennt aber positive Aspekte in dessen Trainer-Arbeit.

Lars Windhorst sieht in der Arbeit von Jürgen Klinsmann im Nachhinein positive Aspekte (Kolumne: Klinsmann ist der späte Sieger).

"Rückblickend stellen inzwischen ja viele fest, dass viele Impulse und Analysen von Jürgen Klinsmann so falsch nicht waren. Es hätte sehr konstruktiv sein können", sagte der Millionen-Investor von Hertha BSC der dpa.

Windhorst kritisiert Klinsmann für Abgang

Allerdings äußerte der 44-Jährige erneut Kritik am Abschied des früheren Bundestrainers.

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"Die Art seines Abgangs war und ist für mich nicht akzeptabel. Bis heute bedaure ich, dass Jürgen Klinsmann so gehandelt hat", sagte der Hertha-Geldgeber.

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Windhorst hatte Klinsmann zunächst als Aufsichtsrat des Bundesligisten installiert, ehe Klinsmann im November 2019 das Traineramt übernahm.

Nur einige Wochen später, am Donnerstag vor einem Jahr, hatte Klinsmann dann nach internen Differenzen mit der Geschäftsführung seinen Trainerposten ohne Vorwarnung geräumt und war in seine Heimat Kalifornien zurückgekehrt.

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Klinsmann "hat die Tür zugeschlagen"

Anschließend waren Aufzeichnungen publik geworden, in denen Klinsmann unter anderen den kürzlich beurlaubten Manager Michael Preetz heftig attackierte.

Windhorst schloss eine weitere Zusammenarbeit mit Klinsmann damals aus. "Durch die Art seines Abgangs hat er leider die Tür zugeschlagen. Aber wir sollten nicht weiter in der Vergangenheit wühlen", sagte er nun.

Hertha hatte in der Vorsaison erst unter Klinsmanns zweitem Nachfolger Bruno Labbadia den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht. Inzwischen befinden sich die Berliner unter Labbadia-Nachfolger Pal Dardai wieder im Abstiegskampf (Tabelle der Bundesliga).

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