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Rummenigge will keine Neiddebatte
Rummenigge will keine Neiddebatte © POOL/POOL/SID/TOM WELLER
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Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge von Meister Bayern München hat in Coronazeiten vor einer gefährlichen Tendenz in Bezug auf den Fußball gewarnt.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat in Coronazeiten vor einer gefährlichen Tendenz in Bezug auf den Fußball gewarnt. "Ich glaube, wir müssen ein bisschen aufpassen, dass wir im Moment aus der Fußballdebatte keine Neiddebatte machen", sagte Rummenigge am Samstagabend im ZDF-Sportstudio.

Man habe Spieler mit "wahnsinnig hohen Gehältern", so der Boss des Klub-Weltmeisters, "mir wird es ein bisschen zu sehr in die Richtung interpretiert, die sind privilegiert, die dürfen spielen, die Spieler verdienen unglaublich hohe Gehälter."

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Natürlich sei man sind privilegiert, weil man spiele könne. "Das ist ein Privileg", räumte Rummenigge ein, der seinen Posten bei den Bayern Ende des Jahres an Oliver Kahn weitergeben wird, "aber ich glaube trotzdem, dass es nicht schädlich ist, dass der Fußball weiter spielen darf. Das ist gut." Viele Millionen Menschen würden sich mit dem Thema Fußball befassen, seien emotional involviert.

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An eine Veränderung des Fanverhaltens nach der Coronakrise glaubt Rummenigge derzeit nicht, sicher ist er sich aber auch nicht: "Das wird man sehen, wenn wieder Zuschauer ins Stadion kommen können."

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