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Auch Vizepräsident Bernd Gaiser tritt beim VfB zurück
Auch Vizepräsident Bernd Gaiser tritt beim VfB zurück © FIRO/FIRO/SID
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Im Machtkampf beim VfB Stuttgart hat mit Bernd Gaiser ein weiterer hochrangiger Funktionär seinen Rücktritt eingereicht.

Im Machtkampf beim Bundesligisten VfB Stuttgart hat ein weiterer hochrangiger Funktionär seinen Rücktritt eingereicht.

Nach Rainer Mutschler hat nun auch der zweite Vizepräsident Bernd Gaiser die Konsequenzen gezogen und sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt. "Eine konstruktive Zusammenarbeit im Präsidium ist leider nicht möglich. Die Werte von Claus Vogt entsprechen nicht meinen Werten", teilte Gaiser am Mittwoch mit.

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Seine Entscheidung stehe "in keinerlei Zusammenhang mit der Datenaffäre", betonte Gaiser. Er habe die Untersuchung der Vorwürfe "weder beeinträchtigt, noch verzögert, noch war ich in irgendeiner Form in diese Vorgänge eingebunden. Dies wurde auch im Zuge der juristischen Bewertung des Esecon-Schlussberichts bestätigt", betonte Gaiser. Der Bericht ist bislang nicht öffentlich.

Mehrere Vorstände müssen gehen

Mutschler hatte am Montag hingeschmissen. Er war in der Datenaffäre bei den Schwaben zuletzt massiv unter Druck geraten. Er stellte sich auch öffentlich gegen Präsident Claus Vogt, den der Vereinsbeirat am Sonntag überraschend zum einzigen Kandidaten für die Neuwahlen bei der Mitgliederversammlung am 28. März aufgestellt hat.

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In der vergangenen Woche hatte der VfB-Aufsichtsrat bereits die Vorstandsmitglieder Stefan Heim (Finanzen, Verwaltung und Operations) und Jochen Röttgermann (Marketing und Vertrieb) mit sofortiger Wirkung abberufen. Vorstandschef Thomas Hitzlsperger war zudem schnellstmöglich "mit weiteren Personalentscheidungen unter Berücksichtigung der besonderen arbeitsrechtlichen Bedingungen" beauftragt worden.

Zudem traten der frühere Meisterspieler Hermann Ohlicher aus dem Aufsichtsrat sowie die Beiratsmitglieder Claudia Maintok und James Bührer zurück. Der Vorsitzende des Vereinsbeirats Wolf-Dietrich Erhard will zudem sein Mandat ruhen lassen. Es sei "unerträglich", sagte er, "in welcher Situation sich unser VfB befindet und wie wir uns derzeit öffentlich präsentieren".

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