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Patrik Schick sichert Leverkusen den Sieg
Patrik Schick sichert Leverkusen den Sieg © AFP/POOL/SID/WOLFGANG RATTAY
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Bayer Leverkusen hat sich im Kampf um die Champions League zurückgemeldet und die Sorgen bei Borussia Mönchengladbach vergrößert.

Bayer Leverkusen hat sich im Kampf um die Champions League zurückgemeldet und die Sorgen bei Borussia Mönchengladbach vergrößert. Die Werkself setzte sich beim fünfmaligen deutschen Meister mit 1:0 (0:0) durch und feierte nach drei Ligaspielen ohne Sieg wieder ein Erfolgserlebnis.

Gladbach verlor durch den Treffer von Patrik Schick (77.) nach dem angekündigten Wechsel von Marco Rose nach Dortmund auch das fünfte Pflichtspiel in Serie und liegt nun sieben Punkte hinter Leverkusen zurück.

Die Gastgeber fanden im Borussia-Park nur schwer ins Spiel. Den Gladbachern war die Müdigkeit nach dem Pokal-Kampf gegen Borussia Dortmund (0:1) in der Anfangsphase anzumerken. Leverkusen dominierte, ließ den Ball laufen und erarbeitete sich eine Serie von Eckbällen. Richtig gefährlich wurden die Gäste erstmals in der 17. Minute, Moussa Diaby scheiterte aber an Torhüter Yann Sommer.

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Nach rund 20 Minuten investierten auch die Fohlen mehr in ihr Offensivspiel und kamen durch Alassane Plea (21.) zum ersten Abschluss. Insgesamt tat sich die Borussia aber schwer. Es mangelte an Kreativität und Tempo. Der gesperrte Kapitän Lars Stindl wurde schmerzlich vermisst.

Leverkusen agierte zielstrebiger und zeigte die reifere Spielanlage, auch wenn Trainer Peter Bosz zahlreiche Spieler ersetzten musste. Die größte Chance zur Führung in der ersten Halbzeit bot sich Diaby. Nach einem Konter fand der flinke Außenstürmer aber erneut in Sommer seinen Meister (32.).

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs war bei beiden Teams eine gewisse Verunsicherung aufgrund der fehlenden Erfolgserlebnisse in den vergangenen Wochen spürbar. Von einem Offensivspektakel wie im Hinspiel, das Leverkusen mit 4:3 gewann, war man weit entfernt.

Bayer wurde in Ansätzen immer wieder über die Flügelspieler Demarai Gray und Diaby gefährlich. Bei Gladbach sorgte Stindl-Vertreter Hannes Wolf immerhin mal wieder für einen Abschluss (54.). Das Niveau blieb aber überschaubar.

Ein von Schiedsrichter Daniel Siebert gegen Leverkusen verhängter Foulelfmeter wurde nach dem Eingriff des Video-Assistenten Tobias Welz wieder zurückgenommen, da der Gladbacher Valentino Lazaro zuvor im Abseits stand (57.). Die erste gute Gelegenheit der Gäste im zweiten Durchgang vergab Nadiem Amiri nach schöner Vorarbeit von Diaby (67.).

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