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Paulo Otavio vom VfL Wolfsburg bekam nach seiner üblen Grätsche gegen Hoffenheim Ärger von seiner Mutter. Diese wollte ihm "die Ohren langziehen".

Paulo Otavios Bekanntheitsgrad hat seit dem vergangenen Wochenende sicher erheblich zugenommen.

Der Wolfsburger senste im Spiel gegen die TSG Hoffenheim Munas Dabbur vom hinten um und kassierte die Rote Karte.

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"So lange sperren wie möglich. Der hatte eine halbe Platzlänge Zeit, zu überlegen, ob er etwas macht, wofür er im "normalen" Leben im Gefängnis landen würde", meinte SPORT1-Experte Marcel Reif daraufhin: "Ich möchte solche Leute nicht mehr auf dem Fußballplatz haben."

Otavio: "Meine Mama war richtig sauer"

Nicht der einzige Einlauf, den Otavio, der für vier Spiele gesperrt wurde, kassierte. "Meine Mama hat das Spiel im TV gesehen, sie war richtig sauer", berichtete der Verteidiger im kicker.

Nach der Partie habe er eine Nachricht auf dem Handy gehabt. "'Paulo Otavio, ruf mich bitte an.' Wenn Mama mich "Paulo Otavio" nennt, dann weiß ich, dass es Ärger gibt", sagte er.

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Für seine Mutter "war es ein Schock, ich muss ihr immer schon erklären, was ich getan habe, wenn ich eine Gelbe Karte sehe. Sie meinte, eigentlich müsste sie mir die Ohren langziehen und für zwei Stunden in mein Zimmer schicken, damit ich nachdenken kann, was ich getan habe."

Otavio selbst erkannte: "Wenn man die Bilder sieht, die Aktion in Zeitlupe, dann sieht es natürlich schlimm aus." Er ergänzte lachend: "Freunde haben mir geschrieben, dass das Spiel 'Stein, Schere, Papier' in Brasilien nun in 'Stein, Paulo, Papier' umbenannt wurde."

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