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Oliver Ruhnert ist Geschäftsführer Sport von Union Berlin
Oliver Ruhnert ist Geschäftsführer Sport von Union Berlin © FIRO/FIRO/SID
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Oliver Ruhnert hat Verständnis für den geplanten Ausstieg von Fredi Bobic als Sportdirektor bei Eintracht Frankfurt trotz laufenden Vertrags gezeigt.

Oliver Ruhnert hat Verständnis für den geplanten Ausstieg von Fredi Bobic als Sportdirektor bei Eintracht Frankfurt trotz laufenden Vertrags gezeigt. Bobic hatte zuletzt bekannt gegeben, dass er die Eintracht im Sommer verlassen werde, obwohl der frühere Bundesliga-Profi dort noch einen Vertrag bis 2023 besitzt. Der 49-Jährige wird als neuer Manager bei Hertha BSC gehandelt.

"Es gibt immer eine Vereinssicht und eine Sicht des Arbeitnehmers. Vereine trennen sich auch von Trainern und Managern, obwohl Verträge laufen", sagte Ruhnert im Interview mit der Frankfurter Rundschau

Ruhnert wies daraufhin, dass sich im Fußball manche Dinge genau dann ergeben, wenn man es eigentlich gar nicht will. "Auf einmal gehen Türen auf, wo man selbst gebunden ist, aber weiß, dass diese Chance im Jahr drauf obsolet ist. In exponierten Stellungen passiert das in der Wirtschaft übrigens genauso wie im Profisport", sagte der Union-Manager. 

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Ruhnert, der für die Partie Die Linke im Stadtrat von Iserlohn sitzt, kann auch für sich nicht ausschließen, vertragsbrüchig zu werden. "Allein deshalb, weil man ja auch nie weiß, wie sich private Lebensverhältnisse entwickeln. Ich habe oft für mich persönlich gesagt, dass ich irgendwann zurück ins Sauerland möchte, wo ich herkomme", erklärte der 49-Jährige.

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