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Die DFL treibt die Umsetzung der Handlungsempfehlungen der "Taskforce Zukunft Profifußball" voran. Eine der vier Prioritäten haben die Finanzen in Europa.

Kommt der Salary Cap im Fußball? Zumindest treibt die Deutsche Fußball Liga (DFL) nach den Handlungsempfehlungen der "Taskforce Zukunft Profifußball" deren Umsetzung voran - inklusive der Regelung von Finanzen. (SERVICE: Alles zur Bundesliga)

Wie die DFL am Donnerstag im Anschluss an die ordentliche Mitgliederversammlung mit den 36 Klubs der Bundesliga und 2. Liga mitteilte, sollen vier Schritte in den kommenden Monaten priorisiert angegangen werden.

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DFL will bei Salary Cap Druck machen

Demnach werde sich die DFL auf internationaler Ebene verstärkt für Reformen hinsichtlich der finanziellen Rahmenbedingungen einsetzen. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hatte sich Anfang Februar auf SPORT1-Nachfrage erneut für eine Beschränkung von Spielergehältern im Profifußball ausgesprochen.

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"Es ist ein dickes Brett, aber es lohnt sich trotzdem, darüber nachzudenken", sagte der 51-Jährige Anfang Februar bei der Vorstellung des Ergebnisberichts der Taskforce: "Ich denke, der Weg wäre ganz im Sinne des europäischen Fußballs. Und auch mit Salary Cap könnte sicher noch gutes Geld verdient werden." (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan Bundesliga)

Vier Maßnahmen haben Priorität

Unter Führung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist zudem die Entwicklung eines Konzepts geplant, wie die Profiklubs den deutschen Frauenfußball verstärkt fördern können.

Außerdem werden für die Erst- und Zweitligisten künftige Nachhaltigkeits-Standards einschließlich sogenannter ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) erarbeitet, dabei soll auch die Karriereförderung von Frauen im Fußball eine Rolle spielen.

Die Kriterien für den Dialog zwischen Klubs und Fans sollen darüber hinaus weiterentwickelt werden.

"Taskforce Zukunft Profifußball" empfiehlt 17 Maßnahmen

Bereits Mitte Februar hatte das DFL-Präsidium basierend auf dem Abschlussbericht der Taskforce erste Maßnahmen eingeleitet. Es wurde ein interdisziplinärer Beirat mit externen Fachleuten ins Leben gerufen und eine Arbeitsgruppe zur Stärkung der wirtschaftlichen Stabilität des Profifußballs gegründet.

Der Anfang Februar präsentierte Ergebnisbericht der Taskforce beinhaltet 17 Handlungsempfehlungen und eine Zielsetzung für das Jahr 2030 mit Blick auf die Entwicklung in den Bereichen Sport, gesellschaftliche Verankerung sowie nachhaltiges Wirtschaften.

Die DFL betonte, dass die nun priorisierten vier Schritte die Relevanz der anderen Handlungsempfehlungen nicht schmälerten, Maßnahmen angesichts ihrer Komplexität aber nur schrittweise umgesetzt werden könnten.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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