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Rudi Völler spricht Peter Bosz das Vertrauen aus
Rudi Völler spricht Peter Bosz das Vertrauen aus © Imago
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Muss Bayer Leverkusens Trainer Peter Bosz bei einer Niederlage gegen Gladbach um seinen Job fürchten? Das sagt Sport-Geschäftsführer Rudi Völler.

Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler hat Trainer Peter Bosz trotz der zuletzt schlechten Ergebnisse erneut öffentlich das Vertrauen ausgesprochen.

Das Duell am Samstag bei Borussia Mönchengladbach sei "kein Endspiel für unseren Trainer", sagte Völler dem kicker. Spekulationen, Bosz könnte bei einer weiteren Niederlage entlassen werden, seien "Blödsinn und an den Haaren herbeigezogen".

Völler nahm vielmehr die Mannschaft in die Pflicht. "In der Liga zehren wir von den Punkten, die wir im alten Jahr gesammelt haben - das ist jetzt vorbei", sagte der 60-Jährige: "Es sind im Moment viele Dinge, die nicht funktionieren." Die Werkself, zwischenzeitlich Tabellenführer, belegt nur noch den sechsten Platz und ist im DFB-Pokal und der Europa League ausgeschieden.

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In der Hinrunde habe das Team "besser verteidigt", so Völler, der allerdings auch die großen Verletzungssorgen der Werkself hervorhob: "So viele Langzeitverletzte - das habe ich selten erlebt. Das tut uns extrem weh."

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Stammtorhüter Lukas Hradecky fällt derzeit aus, dessen Vertreter Niklas Lomb sah bei vergangenen Spielen gleich mehrfach schlecht aus. Zudem fehlen die Bender-Zwillinge Lars und Sven, Mittelfeldspieler Julian Baumgartlinger und Shootingstar Florian Wirtz, der wegen eines positiven Coronatests isoliert wurde. Abwehrspieler Timothy Fosu-Mensah erlitt am Sonntag einen Kreuzbandriss im rechten Knie.

"Es sind genau die Spieler ausgefallen, die dazwischen grätschen, wenn es nicht so läuft", sagte Völler.

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