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Sportdirektor Max Eberl hat die Verpflichtung von Adi Hütter zur kommenden Saison verteidigt. Ausstiegsklauseln für Trainer findet er "legitim".

Sportdirektor Max Eberl von Borussia Mönchengladbach hat die Verpflichtung von Trainers Adi Hütter zur kommenden Saison dank einer Ausstiegsklausel verteidigt. "Bei Spielern regt sich niemand auf, wenn sie Ausstiegsklausel haben. Bei Trainern schon", sagte Eberl vor dem Duell mit Hütters Eintracht: "Ich finde es legitim, wenn sehr gute Trainer ihre Zukunftsperspektive in Form einer Klausel in den Vertrag einbauen lassen." 

Gladbach verliert seinen Trainer Marco Rose wegen einer Ausstiegsklausel zur nächsten Saison an Borussia Dortmund, am Dienstag machte Eberl dann die Verpflichtung Hütters perfekt. Der Fußball habe sich eben "dahin entwickelt. Bei uns hat niemand lamentiert, dass Marco Gebrauch von seiner Klausel gemacht hat. Nun profitieren wir davon, dass Adi Hütter ebenso eine hat", sagte der Manager und betonte: "Bei uns hat er übrigens keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag." 

Weil er "nicht fünf, sechs Tage rumeiern" wollte, machte Eberl den Transfer am Dienstag öffentlich - trotz des Spiels am Samstag. "Natürlich hat das Spiel für Außenstehende durch die aktuelle Personalie mehr Brisanz, doch wir bereiten uns ganz normal auf die Partie vor", sagte Rose, der auf Lars Stindl (Muskelfaserriss) verzichten muss: "Für mich ist es nichts Außergewöhnliches."

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