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Max Eberl stellt sich deutlich gegen die Super League
Max Eberl stellt sich deutlich gegen die Super League © FIRO/FIRO/SID
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Sportdirektor Max Eberl vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat sich noch einmal deutlich gegen die geplante Super League gestellt.

Sportdirektor Max Eberl vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat sich noch einmal deutlich gegen die geplante Super League gestellt. "Montag war ein einschneidender Tag für den Fußball. Es ist ein absolutes No-Go, was da geplant ist", sagte Eberl bei der Pressekonferenz vor dem Ligaspiel bei der TSG Hoffenheim am Mittwoch (20.30 Uhr).

"Wenn ich das Zitat von Florentino Perez (Präsident von Real Madrid, d. Red.) höre, dieser Schritt sei alternativlos und, dass es 2024 wegen Corona die ganzen Vereine nicht mehr geben würde, dann weiß ich nicht, ob das der Klub der Super-Reichen oder eher der Klub der Super-Verschuldeten ist", sagte Eberl. Sein Gefühl sei, dass die teilnehmenden Vereine, zu denen auch Real zählt, in den letzten Jahren deutlich über ihre Verhältnisse gelebt hätten und nun mit der Super League versuchen würden, "ihren Arsch zu retten", so Eberl (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga).

Am Montag hatten zwölf Größen des internationalen Vereinsfußballs aus England, Italien und Spanien die Gründung einer von der UEFA unabhängigen Super League angekündigt.

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Eberl bekräftigte, dass "bis auf diese zwölf Klubs gefühlt alle der gleichen Meinung sind, dass Fußball aus einem Wettbewerb besteht, dass man sich mit Leistungen dafür qualifizieren kann. Und nicht, dass per se etwas in Stein gemeißelt ist", sagte der Sportdirektor. Eberl hoffe, dass sich der Fußball weiter gegen die Planungen auflehnen werde.

Unter anderem hatten die UEFA und FIFA bereits Sanktionen gegen die zwölf Gründerklubs und ihre Spieler angekündigt.

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