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Christian Seifert spricht nach den Fan-Vorfällen nach dem Abstieg des FC Schalke 04 Klartext. Zudem sendet er einen Wunsch an die Fan-Vertreter.

Geschäftsführer Christian Seifert von der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat die Fan-Gewalt bei Schalke 04 nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga auf das Schärfste verurteilt. "Hier wurde ganz eindeutig eine Grenze überschritten, so etwas hat in der Bundesliga nichts zu suchen", sagte Seifert 11Freunde.

Der DFL-Boss äußerte sich grundsätzlich positiv zum Fan-Engagement der vergangenen Monate, sieht aber die Interessensvertretungen der Anhänger nun auch in der Pflicht.

"In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Entwicklungen im Profi-Fußball zurecht teilweise scharf kritisiert. Zuletzt die Planung einer Super League durch einige Klubs", so Seifert. "Nun würde es der einen oder anderen Fan-Organisation ebenfalls gut zu Gesicht stehen, zur Eskalation auf Schalke in aller Klarheit und wahrnehmbar Stellung zu beziehen."

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Nach der 0:1-Niederlage in Bielefeld und dem Abstieg hatten rund 500 Schalker Fans auf die Ankunft der Busse gewartet. Einige Anhänger hatten nach Spielern getreten, Gegenstände geworfen und Jagd auf Spieler gemacht. Videoaufnahmen hatten schnell die Runde gemacht. 

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