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Borussia Dortmund ist frisch gebackener Pokalsieger, muss in der Bundesliga aber noch wichtige Aufgaben erfüllen. Auch Wolfsburg und RB kämpfen um Punkte im Endspurt.

Der Party folgt die Prüfung: Die Dortmunder Pokalhelden müssen beim FSV Mainz 05 sofort wieder hellwach sein.

Schon beim Abflug nach Frankfurt am Freitag war die kurze Pokalparty abgehakt. Keine 72 Stunden nach dem Rausch von Berlin muss Borussia Dortmund sofort wieder ins Brot-und-Butter-Geschäft Bundesliga finden - ansonsten droht der schlimme Kater. "Ich will jetzt als Pokalsieger sechs Punkte holen. Wir wollen in die Champions League!", sagte BVB-Trainer Edin Terzic mit Blick auf den Sonntag.

Terzic verändert Pokal-Elf

Terzic entschied sich für das Spiel in Mainz für Giovanni Reyna, der im Vergleich zum Pokal-Triumph in die Startelf rückt. Gleiches gilt für Thomas Meunier, der Lukasz Piszczek als rechter Außenverteidiger ersetzt. 

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Emre Can, der in Berlin noch in der Startelf gestanden hat, fehlt in der ersten Elf. Vorne sollen neben Reyna wie erwarte Erling Haaland, Marco Reus und Jadon Sancho wirbeln. 

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Bei den Mainzer steht der eigentliche Ersatzkeeper Finn Dahmen zwischen den Pfosten. Robin Zentner fällt wegen Problemen an der Bauchmuskulatur aus. 

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Die Aufstellung von Borussia Dortmund

Mainz: Dahmen - St. Juste, Hack, Niakhate - da Costa, Latza, Barreiro, Brosinski - Boetius, Glatze - Onisiwo

Dortmund: Bürki - Meunier, Akanji, Hummels, Guerreiro - Dahoud - Reus, Bellingham - Reyna, Sancho - Haaland

Punktet Borussia Dortmund nach Aufholjagd gegen Mainz?

Das eminent wichtige Spiel beim FSV Mainz 05 ist besonders den Bossen noch wichtiger als der fünfte DFB-Pokalsieg. Denn verpasst der BVB die Königsklasse, gehen ihm bis zu 35 Millionen Euro Einnahmen flöten, der Verein verliert Prestige, und die Chance auf einen Verbleib von Erling Haaland verbessert sich auch nicht gerade. (Bundesliga: Die Tabelle)

"Leider Gottes", seufzte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, "ist das Finale nicht das Finale." Die Mannschaft müsse nun "die noch größere Leistung" erbringen: "Sie muss in Mainz gewinnen. Wie schwer das nach dem Pokalsieg ist, kann sich jeder denken." Daran erinnerte er die Spieler auch bei seiner nächtlichen Siegesrede im Berliner Schlosshotel Grunewald eindringlich.

Nachlassen? Ist nicht. Zwei Siege, und der No-Name-Trainer Terzic hätte dem BVB gegen jede Wahrscheinlichkeit endgültig die Saison gerettet. Einen zwischenzeitlichen Elf-Punkte-Rückstand auf die Champions-League-Plätze drehten die Dortmunder Schritt für Schritt in einen hauchdünnen Vorsprung - nun soll dieser auch ins Ziel gebracht werden. 

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Wenige Stunden später (20.30 Uhr) kämpft der drittplatzierte VfL Wolfsburg mit zwei Punkten mehr auf dem Konto beim Pokalfinalverlierer RB Leipzig um die Königsklasse. Jäger ist Eintracht Frankfurt. (Bundesliga: Spielplan und Ergebnisse)

Terzic, 38, ist die prominenteste Rolle im BVB-Wandel zuzuschreiben. Im Dezember übernahm er nach der Entlassung von Lucien Favre eine zutiefst verunsicherte Mannschaft, "die war halbtot", erinnerte sich Watzke. "Und Edin hat sie wieder zum Leben erweckt. Das hat er ganz toll gemacht auf seiner ersten Station als Chef."

Wolfsburg erwartet starkes RB Leipzig

Die Aufgabe ist heikel. Die Mainzer haben wie der BVB in der Rückrunde 29 Punkte geholt, zu Hause den FC Bayern München und Leipzig geschlagen - und sie haben im Hinspiel einen Punkt aus dem Westfalenstadion stibitzt. Es wird ein körperlicher und mentaler Härtetest.

Den erwartet allerdings auch Wölfe-Trainer Oliver Glasner gegen die mental angekratzten Leipziger. Trotz der RB-Finalpleite sehe er "keine physisch geschwächte Mannschaft", sagte der Coach. Der Liga-Zweite habe genug Topspieler im Kader, die in Berlin wenig oder gar nicht zum Einsatz gekommen seien: "Deshalb brauchen wir Effektivität und eine gute Gesamtleistung, um in Leipzig zu bestehen. Die Dortmunder haben es uns im Finale gezeigt, wie es geht." - Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Die voraussichtlichen Aufstellungen: RB Leipzig - VfL Wolfsburg

Wolfsburg: Casteels - Mbabu, Lacroix, Brooks, Paulo Otavio - Schlager, Arnold - Baku, Philipp, Brekalo - Weghorst
Leipzig: Gulacsi - Klostermann, Upamecano, Orban - Henrichs, Kampl, Sabitzer, Angelino - Nkunku, Forsberg - Poulsen

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