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Max Eberl äußert sich mit Kritik zu der verbalen Entgleisung von DFB-Präsident Fritz Keller - der Gladbach-Manager wünscht einen sauberen Verband.

Max Eberl hat den Deutschen Fußball Bund und Präsident Fritz Keller nach dessen verbaler Entgleisung scharf kritisiert. 

"Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass so etwas nicht geht. Für mich war das sehr befremdlich", sagte der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach über Kellers Nazi-Vergleich in der Welt am Sonntag: "Aber es passt leider ins Bild, das der Deutsche Fußball-Bund seit einiger Zeit abgibt." 

Zu Erinnerung: Keller hatte seinen Vize-Präsidenten Rainer Koch in einer Präsidiumssitzung des DFB mit dem Nazi-Richter Roland Freisler verglichen. In der Zwischenzeit hat sich der DFB-Boss für die Aussagen entschuldigt

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Eberl betonte, Keller zwar sehr zu schätzen, stellte den DFB-Boss aber auch in Frage: "Ich bin auch einer, der sagt, dass Fehltritte passieren können. Doch es gibt irgendwann auch den Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht und an dem man sich eben genau diese Frage stellen muss, ob jemand, der sich so äußert, noch tragbar ist als Präsident des DFB."

Gerade in Zeiten, da der Fußball kritisch betrachtet werde, wäre es "wünschenswert, wenn wir ein unbeflecktes Bild und Leute beim DFB hätten, die anpacken und die für Authentizität, Geradlinigkeit und Verlässlichkeit stehen, die frohen Mutes und positiv sind." 

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