vergrößernverkleinern
Jürgen Klinsmann hatte auch nach seinem Rauswurf - zumindest finanziell - gut lachen
Jürgen Klinsmann hatte auch nach seinem Rauswurf - zumindest finanziell - gut lachen © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann kommt mit einer drastischen Forderung um die Ecke. Er plädiert, die wenig spannende Gruppenphase in der Champions League abzuschaffen.

Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann plädiert für die Abschaffung der Gruppenphase in Champions und Europa League.

"Ich würde die Gruppenphase der Champions und Europa League wieder abschaffen, weil sie kaum noch interessant ist", sagte Klinsmann dem kicker.

Den Trend bei Europa- und Weltmeisterschaften hin zu immer mehr Teilnehmern sieht der 53-Jährige äußerst kritisch: "Mehr Spiele bedeuten mehr Geld, aber das Endprodukt wird schlechter. 2016 war die Copa America besser als die EM." (SPORT1-Tippspiel: Jetzt die Champions League tippen und eine von zehn Playstation 4 Pro gewinnen)

Anzeige

Klinsmann hält nichts von einer Luxussteuer

Den Wettbewerb in der Bundesliga sieht er trotz der Vormachtstellung der Bayern nicht gefährdet. "Es ist in der Bundesliga noch immer so: Wenn ein Spitzenteam bei einer Mannschaft der unteren Tabellenregion antreten muss, ist es nicht selbstverständlich, dass das Spitzenteam auch gewinnt", erklärt Klinsmann.

Von einer derzeit im Fußball diskutierten Luxussteuer für die Top-Klubs hält er nichts. "Das halte ich für schwierig. Das Leben besteht immer aus Angebot und Nachfrage. Wenn sich ein Ausnahme-Sportler oder ein Ausnahme-Team mehr erarbeitet hat als andere, dann sollen sie auch dafür belohnt werden. Einen Salary Cap sehe ich als keine Lösung an", sagt der Ex-Bundestrainer.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image