Müller und Kimmich warnen vor Besiktas-Fans
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Zum Champions-League-Hinspiel beim FC Bayern werden Besiktas-Fans zum größten Teil nicht in die Allianz Arena gelassen. SPORT1 erklärt die Hintergründe.

Wenn Besiktas Istanbul am 20. Februar zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Bayern in der Münchner Allianz Arena antritt, dürfte es im Gästeblock ziemlich ruhig zugehen - und das obwohl die Besiktas-Fans europaweit zu den heißblütigsten Anhängern gehören.

Die fehlende Unterstützung hat einen einfachen Grund: Die meisten Fans werden auf Wunsch von Besiktas-Präsident Fikret Orman größtenteils nicht ins Stadion gelassen.

Hintergrund der Maßnahme: Besiktas spielt seit den schweren Krawallen am Rande des Europa-League-Viertelfinals der Vorsaison bei Olympique Lyon auf Bewährung der UEFA. Bei erneuten Randalen droht dem aktuellen Meister der Ausschluss für den nächsten Wettbewerb auf europäischer Ebene.

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Der Verzicht auf das Gästekontingent ist dementsprechend eine vorbeugende Maßnahme aus Angst vor erneuten Ausschreitungen.

Bereits in Leipzig war im Vorfeld der Partie gegen Besiktas (1:2) kräftig ausgesiebt worden. Tickets konnten nur diejenigen Anhänger erwerben, die bis Ende Mai im Online-System von RB registriert waren. Zudem wurden die Karten personalisiert verkauft und der Einlass ins Stadion mit einem Lichtbildausweis gewährt.

Keine Busfahrt nach Istanbul

Dennoch werden wohl viele Besiktas-Fans, die in München wohnen, einen Weg in die Allianz Arena finden.

Der Andrang von Bayern-Fans für das Rückspiel in Istanbul dürfte sich ebenfalls in Grenzen halten. Durch die aktuelle politische Lage könnten viele Anhänger des Rekordmeisters von einer Reise in die Türkei Abstand nehmen.

Eine vom Fanklub Club Nr. 12 organisierte Busfahrt, die ansonsten zu jedem anderen Auswärtsspiel organisiert wird, wird es beispielsweise nicht geben.

Dass die Besiktas-Fans einen Höllenlärm veranstalten, hat unter anderem RB Leipzig im Champions-League-Gruppenspiel leidvoll erfahren. Die Sachsen zeigten sich beeindruckt von der Lautstärke im Istanbuler Vodafone-Park und fuhren am Ende mit einem 0:2 nach Hause.

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