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Fans des FC Bayern protestierten beim Spiel in Anderlecht gegen überteuerte Ticketpreise
Fans des FC Bayern protestierten beim Spiel in Anderlecht gegen überteuerte Ticketpreise © Getty Images
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Für das Gastspiel beim RSC Anderlecht mussten die Bayern-Fans im November tief in die Tasche greifen. Nun ermittelt die UEFA gegen den belgischen Klub.

Beim Gastspiel des FC Bayern München in der Champions League verlangte der RSC Anderlecht saftige Preise für die Gästefans - das könnte dem belgischen Klub teuer zu stehen kommen.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) leitete am Donnerstag ein Ermittlungsverfahren wegen eines möglichen Verstoßes gegen die Ticketing-Richtlinien ein. Die UEFA-Ethikkommission beschäftigt sich am 2. Februar mit dem Fall.

Anderlecht hatte für die Partie im November ursprünglich 100 Euro pro Ticket verlangt. Die Bayern unterstützten ihre Auswärtsfans finanziell, sodass ein Ticket schlussendlich 70 Euro kostete. Dennoch hatten zahlreiche Bayern-Fans die Reise nach Belgien nicht mit angetreten.

Während des Spiels ging der Protest der Bayern-Anhänger weiter: In der Anfangsphase der Partie gab es zuerst ein kleines Plakat mit der Aufschrift "100 €?". Wenig später warfen einige Bayern-Anhänger Papiergeldbündel aufs Spielfeld.

Für das Fehlverhalten seiner Fans wurde der Rekordmeister im Dezember von der UEFA zu einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt.

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