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Ob sich Philippe Coutinho über dieses Triple freuen könnte? © Getty Images
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Der Triple-Traum lebt weiter für die Spieler des FC Bayern. Doch auch ein Star des ausgeschiedenen FC Barcelona kann noch die Champions League gewinnen.

Die Halbfinalisten der Champions League stehen fest.

Während der alte und neue deutsche Meister FC Bayern souverän in die Vorschlussrunde einzog, scheiterten mit Juventus Turin und dem FC Barcelona zwei Teams, die in der Meisterschaft auf Titelkurs liegen und bereits im nationalen Pokalfinale stehen.

Somit scheinen die Spieler des FC Bayern die einzigen verblieben Akteure zu sein, die noch das Triple schaffen können.

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Doch ein Spieler des FC Barcelona kann auch noch den Dreifacherfolg erreichen – und das, obwohl sein aktueller Verein ausgeschieden ist: Philippe Coutinho.

Der Brasilianer in Diensten des spanischen Top-Klubs musste am Dienstag tatenlos zusehen, wie sein Arbeitgeber sensationell trotz eines 4:1-Hinspielsiegs mit einer 0:3-Pleite beim AS Rom aus der Königsklasse flog.

Nur für Bayern lebt der Triple-Traum

Im Winter wechselte der Spielmacher nach langem Hickhack um seinen Transfer für 120 Millionen Euro vom FC Liverpool zu den Katalanen. Bei den Reds hatte er in der Gruppenphase der Champions League geholfen, den souveränen Gruppensieg des Teams von Trainer Jürgen Klopp unter Dach und Fach zu bringen.

Da er für die Engländer schon auflief, büßte Coutinho mit dem Wechsel die Spielberechtigung für die K.o.-Runde der Champions League ein.

Aber sollte der FC Liverpool das Finale des wichtigsten Klubwettbewerbs im Fußball erreichen und in Kiew die Trophäe holen, würde Coutinho offiziell als Champions-League-Gewinner zählen.

Trotz Ausscheidens einen Titel gewinnen - klingt paradox, es wäre aber sogar nicht das erste Mal in der Fußballgeschichte, dass dieser Fall eintritt. Dem Kameruner Samuel Eto'o gelang dieses Kunststück in der Saison 1999/2000.

Der Stürmer verließ damals Real Madrid in Richtung RCD Mallorca. Seine drei Joker-Einsätze in der Gruppenphase für die Königlichen kürten ihn dann zum Champions-League-Sieger, da Real am Saisonende den Titel holte. Und das, obwohl er insgesamt nur 53 Minuten auf dem Platz stand.

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