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Einige Pariser Fans haben sich am Mittwoch daneben benommen
Einige Pariser Fans haben sich am Mittwoch daneben benommen © Getty Images
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Die UEFA nimmt Ermittlungen gegen Paris Saint-Germain und Roter Stern Belgrad auf. Gerade PSG droht eine harte Strafe - die Franzosen sind Wiederholungstäter.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat nach dem Champions-League-Spiel zwischen dem französischen Meister Paris St. Germain und Serbiens Titelträger Roter Stern Belgrad (6:1) wegen Fehlverhaltens beider Fanlager im Stadion Disziplinarverfahren eröffnet.

Die gewalttätigen Ausschreitungen nach dem Spiel im Umfeld des Prinzenpark-Stadions sind davon aber nicht betroffen.

Pariser Ultras hatten während des Spiels Bengalos gezündet, Fans aus Belgrad hatten obszöne Lieder gesungen. Ein Urteil soll am 18. Oktober fallen. Ursprünglich war Belgrader Fans nach einem Urteil der UEFA untersagt, Tickets für die Partie in Paris und das Auswärtsspiel in Liverpool am 24. Oktober zu erwerben.

PSG droht harte Strafe

Die Pariser Fans hatten bereits in der Vorsaison im Heimspiel gegen Real Madrid am 6. März zahlreiche Feuerwerkskörper gezündet. Dem französischen Klub droht nach den neuerlichen Vorfällen eine harte Strafe.

PSG kündigte denn auch in einem Statement umgehend an, eng mit der Polizei und den Behörden zusammenzuarbeiten, um die Täter ausfindig zu machen. "Der Klub wird ohne Verzögerung alle identifizierten Störenfriede ausschließen", teilte PSG mit.

Keine Handhabe hat die UEFA aber gegen die Ausschreitungen nach dem Spiel. Bei den schweren Krawallen war es zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und etwa 300 bis 400 vermummten und von Rauch bedeckten Fans des serbischen Meisters gekommen, die nicht ins Stadion durften.

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