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In der Champions League wird im Achtelfinale erstmals der Videobeweis eingesetzt
In der Champions League wird im Achtelfinale erstmals der Videobeweis eingesetzt © Getty Images
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Mit der K.o.-Phase in der Champions League wird der Videobeweis dort eingeführt. Die UEFA warnt vor zu hohen Erwartungen. Einen "Videokeller" gibt es nicht.

Endlich geht es wieder los: Die Champions League startet am Dienstag in die K.o.-Phase - mit einer wichtigen Änderung. 

Der aus der Bundesliga bekannte Video Assistent Referee (VAR) wird bereits jetzt auch in der Königsklasse eingesetzt - obwohl er zunächst erst für die kommende Saison geplant war.

"Wir sind überzeugt, dass das System einen Mehrwert für unsere Wettbewerbe darstellen wird, indem es den Spielleitern eine nützliche Hilfe bietet und so die Zahl der Fehlentscheidungen verringert", sagt UEFA-Schiedsrichterchef Roberto Rosetti.

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Schiri-Boss warnt: "Videobeweis nicht perfekt"

Gleichzeitig warnt der Italiener vor der CL-Premiere des Videobeweises aber auch vor zu hohen Erwartungen: "Der VAR ist nicht perfekt. Hinter dem Bildschirm sitzt immer ein Mensch, das ist klar. Wir müssen weiter daran arbeiten, die falschen Entscheidungen zu reduzieren."

Der Videobeweis, der in der Bundesliga seit der vergangenen Saison zum Einsatz kommt, wird in der Königsklasse ab den Achtelfinal-Spielen verwendet.

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Videobeweis-Premiere in Manchester

Seine Premiere feiert er bei den Partien Manchester United gegen Paris Saint-Germain und AS Rom gegen den FC Porto. (Champions League: Manchester United - Paris Saint-Germain, 21 Uhr im LIVETICKERalle Infos dazu auch ab 20.15 Uhr im Fantalk im TV auf SPORT1)

Die Regeln für den VAR beruhen auf dem auch für die Bundesliga maßgebenden Protokoll des International Football Association Board (IFAB). Der größte Unterschied ist aber, dass es bei der UEFA keinen zentralen "Videokeller" gibt.

Wegen der technischen Voraussetzungen durch verschiedene TV-Signale und der Tatsache, dass längst nicht alle europäischen Ligen den Videobeweis nutzen, setzt der Dachverband auf mobile Arbeitsplätze vor Ort.

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VAR auch beim Europa-League-Finale 

In der Europa League wird das Finale in Baku (29. Mai) vom VAR überwacht werden, ebenso der UEFA Supercup im August.

Zudem wird der Videobeweis beim Finalturnier der Nations League (5. bis 9. Juni in Portugal) sowie bei der U21-EM in Italien (16. Juni bis 30. Juni) verwendet werden. 

Bislang haben neun europäische Ligen die Technik eingeführt, darunter auch Spanien, Italien und Frankreich. Die englische Premier League will die Technik ab der kommenden Saison in allen Spielen verwenden.

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