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München - Der Traum vom Gewinn der Champions League ist für Gianluigi Buffon erneut geplatzt. Doch der tragische PSG-Held könnte noch weitere Anläufe starten.

Das Starensemble von Paris Saint-Germain wusste nicht, wie ihm geschah.

Über rund 160 Minuten in Hin- und Rückspiel waren die Mannen von Trainer Thomas Tuchel die dominierende Mannschaft. Und trotzdem steht Manchester United nach dem dramatischen 3:1-Sieg im zweiten Duell im Viertelfinale der Champions League.

Und bei PSG herrscht Ernüchterung. Wieder einmal ist der Traum vom Titel in der Königsklasse früh geplatzt.

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Fluch von Buffon hält 17 Jahre an

Für einen Spieler der Pariser war der Abend besonders bitter. Gianluigi Buffon versucht seit 1997, die begehrte Henkeltrophäe einmal in die Höhe zu stemmen. Doch auch 22 Jahre später wird es wieder nichts.

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Der Champions-League-Fluch der italienischen Torwartlegende hält an. Womöglich war es Buffons letzte Chance, den Titel, der in seiner riesigen Sammlung noch fehlt, einzuheimsen.

Oder doch nicht? Laut Sky Italia ist sich "Gigi" mit PSG einig, seinen Vertrag um ein Jahr zu verlängern.

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Spielt Buffon noch bis 2021 für PSG?

Als sich der 41-Jährige dem französischen Serienmeister im letzten Sommer anschloss, vereinbarten die Parteien eine Zusammenarbeit bis 2019 – mit Option auf eine weitere Saison. Diese Klausel hat Buffon nun offenbar gezogen.

Dem Bericht zufolge besitzt auch der Anschlussvertrag den Zusatz, dass die Zusammenarbeit um noch eine Spielzeit ausgedehnt werden kann. Sprich: Buffon könnte noch bis Sommer 2021 für PSG spielen.

Gianluigi Buffons Karriere in der Champions League fehlt nur noch die endgültige Krönung
Gianluigi Buffons Karriere in der Champions League fehlt nur noch die endgültige Krönung © SPORT1/iM Football

Dann wäre der FIFA-Welttorhüter von 2017 stolze 43 Jahre alt und damit der zweitälteste Champions-League-Spieler aller Zeiten.

"Ich möchte einfach weiterhin meinen Fußball genießen und für den Verein und meine Teamkollegen nützlich sein", wurde Buffon Mitte Februar zitiert, als er auf eine mögliche Vertragsverlängerung angesprochen wurde.

Patzer ermöglicht Tor von Lukaku

Doch um den Fußball weiterhin genießen zu können, muss Buffon auch seine Leistung verbessern. Am Mittwochabend im Parc des Princes gehörte er zu den tragischen Helden.

In der 30. Minute ließ er einen harten Schuss aus 30 Metern Torentfernung von Marcus Rashford so abprallen, dass Romelu Lukaku nur noch einschieben musste. 

Für diesen Patzer musste er sich in den sozialen Medien teils heftigen Spott gefallen lassen. "Buffon und sein Team sind verflucht", titelte der Corriere dello Sport. Angesichts der geringen Chancenanzahl der Red Devils war es ein entscheidender Fehler.

Beim Elfmeter in der Nachspielzeit war Buffon allerdings machtlos.

Rashford und Videobeweis entscheidend

In der kommenden Saison wird der Italiener mit PSG voraussichtlich also erneut versuchen, seinen Fluch zu bezwingen. Dreimal stand der Weltmeister von 2014 mit Juventus Turin im Finale der Königsklasse.

Doch stets zog sein Team den Kürzeren. Letzte Saison scheiterte er auf dramatische Art und Weise im Viertelfinale mit Juve an Real Madrid. Unvergessen dabei sein Ausraster, der mit einer Roten Karte und drei Spielen Sperre bedacht wurden.

Nun ließen ein Flatterball von Rashford und der Videobeweis Buffons Traum überraschend früh platzen.

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