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Bundestrainer Joachim Löw will sich die Partie zwischen dem FC Bayern und dem FC Liverpool ansehen. Uli Hoeneß hofft auf ein Treffen.

Bundestrainer Joachim Löw kehrt acht Tage nach dem Rauswurf von Mats Hummels, Thomas Müller und Jerome Boateng nach München zurück.

Der 59-Jährige will sich am Mittwoch das Champions-League-Spiel zwischen dem FC Bayern und dem FC Liverpool ansehen (Champions League: FC Bayern - FC Liverpool, ab 21 Uhr im LIVETICKER). Löw war seit dem Abschiedsspiel von Bastian Schweinsteiger im August nicht mehr in der Allianz Arena zu Gast.

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Begegnung mit Müller auf der Tribüne?

Der Bundestrainer will sich vor dem Kracher laut Bild mit DFB-Manager Oliver Bierhoff sowie seinen Co-Trainern Marcus Sorg und Andreas Köpke über die anstehende Nominierung für die Länderspiele Ende März unterhalten, anschließend geht es ins Stadion.

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Dort sitzt er normalerweise auf der VIP-Tribüne in der Nähe der Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß. Auch eine Begegnung mit dem rotgesperrten Müller ist möglich.

Hoeneß will Gespräch mit Löw

Hoeneß kündigte an, das Gespräch suchen zu wollen. "Ich werde nach dem Spiel gegen Liverpool versuchen, mit ihm persönlich zu reden und meine Meinung zu dem Thema zu sagen", erklärte der Bayern-Präsident beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg dem Bayerischen Rundfunk

Entgegen seiner vorherigen Ankündigung könnte es noch bis nächste Woche dauern, ehe sich Hoeneß auch öffentlich äußert. "Es wird sicherlich nicht vor dem Mainz-Spiel am Sonntag eine Aussage geben, weil wir dann ja 14 Tage Länderspielpause haben", sagte der 67-Jährige, der noch einmal betonte, dass er zuvor gerne mit Löw unter vier Augen reden wolle.

Rummenigge und Müller übten in den letzten Tagen Kritik am Vorgehen des Bundestrainers, auch einige Bayern-Fans protestierten am vergangenen Wochenende gegen Wolfsburg (6:0) gegen Löw.

Löw will Stellung beziehen

Auch Joachim Löw selbst will Stellung beziehen. Am Freitag gibt er sein Aufgebot für den Auftakt des Länderspieljahres gegen Serbien in Wolfsburg (20. März) und vier Tage später in der EM-Qualifikation in Amsterdam gegen Erzrivale Niederlande bekannt.

Dies wird er öffentlich tun, in der Frankfurter DFB-Zentrale. Außerdem, das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag mit, wird Löw dann "seine grundsätzlichen Überlegungen erläutern", also auch noch einmal das Weltmeister-Aus erklären.

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