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Turin - Emre Can von Juventus Turin erinnert sich an seine Zeit beim FC Bayern, zeigt sich enttäuscht von Löws Nicht-Nominierung und schwärmt von Cristiano Ronaldo.

Vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Ajax Amsterdam (Champions League: Ajax Amsterdam - Juventus Turin, ab 21 Uhr im LIVETICKER) atmet ganz Turin auf: Cristiano Ronaldo ist wohl rechtzeitig wieder fit.

Der Superstar von Juventus hatte sich im März beim Länderspiel gegen Serbien eine Oberschenkelverletzung zugezogen, am Montag stieg er wieder ins Mannschaftstraining ein."Cristiano steht zur Verfügung. Solange nichts passiert, wird er anfangen", sagte Trainer Massimiliano Allegri am Dienstag.

Auch Emre Can weiß um die Bedeutung von CR7 für die Titelhoffnungen der "Alten Dame" in der Königsklasse.

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"Der Ronaldo-Effekt ist extrem. Ob in der Stadt, im Verein, in der Liga - alle reden über ihn", sagte Can, der selbst verletzungsbedingt im Hinspiel fehlen wird, bei DAZN.

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Can: Bayern-Abschied beste Entscheidung

"Was er auf dem Platz leistet, ist unfassbar", schwärmt Can vom fünfmaligen Weltfußballer. "Allein seine Leistung gegen Atletico war der Wahnsinn."

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Im Achtelfinal-Rückspiel hatte der 34-Jährige das Duell nach dem 0:2 im Hinspiel im Alleingang gedreht und alle Tore zum 3:0-Sieg erzielt.

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Wie Ronaldo, hat auch Can die Champions-League-Trophäe bereits gewonnen. 2013 stand er zwar im Kader des FC Bayern, hat aber keine einzige Minute gespielt. "Deshalb fühle ich mich rückblickend auch nicht als Champions-League-Sieger", sagt der 25-Jährige.

"Für mich als junger Spieler war es wichtig, so oft wie möglich auf dem Platz zu sein. Leverkusen gab mir diese Chance", sagt Can über seinen Wechsel 2013 zu Bayer Leverkusen und ergänzt: "Rückblickend war meine Entscheidung, Bayern zu verlassen, die beste Entscheidung für mich und meine Karriere."

Von Nicht-Nominierung durch Löw "extrem enttäuscht"

Auch wenn er derzeit verletzt ist, sei er der Meinung, "eine gute Rückrunde" zu spielen und "in Topform" zu sein.

Deshalb zeigte er sich auch "extrem enttäuscht" von der Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw, der ihn nicht für die ersten Länderspiele des Jahres nominiert hat.

Allerdings akzeptiere er die Entscheidungen des Bundestrainers und versuche, "diese Enttäuschung in Kraft umzuwandeln".

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