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Tottenham verliert das Champions-League-Finale - auch weil der Angriff blass bleibt. Hat sich Trainer Pochettino mit dem Einsatz von Stümer Kane vercoacht?

Mit dem Einsatz des lange verletzten Stürmers Harry Kane hatte Tottenhams Erfolgstrainer Mauricio Pochettino kein Glück. Die Spurs verloren gegen Liverpool im Champions-League-Finale.

Wochenlang zitterte ganz London, ob Kane im Endspiel wieder spielen könne. Der Stürmer hatte aufgrund einer Knöchelverletzung zwei Monate pausieren müssen.

Dann die Erleichterung: Der 25-Jährige meldete sich fit und wurde auch prompt von Pochettino eingesetzt. Das Comeback des WM-Torschützenkönigs sollte an diesem Abend eigentlich Tottenhams Trumpf werden.

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Kane kann sich nicht durchsetzen

Tatsächlich trug Kane aber eher zur Niederlage der Spurs bei. Er konnte sich nicht gegen Liverpools Abwehr durchsetzen.

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Oftmals wirkten seine Bewegungen schwerfällig. Laut Auswertungen der Statistiker von Opta hatte Kane nur elf Ballkontakte in der ersten Halbzeit.

Hat sich Pochettino mit dem Einsatz vercoacht?

Moura sitzt 65 Minuten auf der Bank

Der Argentinier ließ den Spieler draußen, der die Spurs mit einem Dreierpack im Halbfinale gegen Ajax Amsterdam erst ins Finale geschossen hatte: Lucas Moura saß 65 Minuten auf der Bank, ehe er mitmischen durfte.

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Pochettino wies allerdings jegliche Kritik auf der Pressekonferenz im Stadion Wanda Metropolitano zurück.

"Meine Entscheidung war sehr analytisch und ich habe sie auf der Basis aller meiner Informationen getroffen. Ich bereue diese Entscheidung nicht", sagte der Coach. Kane habe zwar nicht getroffen, aber er sei am Ende immer noch frisch gewesen.

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Auch die Trainer Arsène Wenger und José Mourinho kritisierten seine Aufstellung. Die beiden waren an dem Abend Experten beim TV-Sender BeIN Sports.

"Er sieht nicht bereit aus", sagte die Arsenal-Legende Wenger schon während der Pause. Der frühere Chelsea-Coach Mourinho nickte zustimmend.

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