vergrößernverkleinern
Thomas Doll trainierte früher u.a. den Hamburger SV und Borussia Dortmund
Thomas Doll trainierte früher u.a. den Hamburger SV und Borussia Dortmund © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Trainer Thomas Doll kann mit APOEL Nikosia die Qualifikation für die Champions League schaffen. Früher oder später will er nach Deutschland zurückkehren.

Der deutsche Trainer Thomas Doll geht "voller Vorfreude" und mit viel Zuversicht in das Champions-League-Duell am Mittwoch (21 Uhr) beim niederländischen Vorjahres-Halbfinalisten Ajax Amsterdam.

Nach dem 0:0 im Playoff-Hinspiel darf der langjährige Bundesliga-Coach mit dem zyprischen Meister APOEL Nikosia auf den Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse hoffen.

"Ich glaube fest daran, am Mittwoch etwas Besonderes leisten zu können", sagte Doll dem SID. Es werde "ein richtig tolles Spiel für meine Spieler und auch für uns als Trainerteam. Trotz des 0:0 zu Hause haben wir die Chance, dort zu bestehen. Wir sind beileibe nicht der Favorit, aber ich sage auch ganz klar: Alles ist möglich."

Anzeige

Nach seiner Entlassung beim Bundesliga-Absteiger Hannover 96 hatte Doll das Traineramt auf Zypern erst vor drei Wochen angetreten. Genugtuung verspürt er nicht. "Ich bin in einem Alter, da ficht mich das nicht mehr so an", sagte Doll: "Natürlich war es eine schwere Zeit und nicht einfach für mich. Aber ich verspüre jetzt null Genugtuung."

DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Doll hofft auf Bundesliga-Rückkehr

Nach seinem halbjährigen Engagement bei 96 könne er "in den Spiegel schauen, weil ich weiß, immer mein Bestes gegeben zu haben. Im Profifußball geht ja immer alles sehr schnell".

Zurzeit sei er "glücklich über den guten Start mit Nikosia", sagte Doll, der in Deutschland auch schon den Hamburger SV und Borussia Dortmund trainiert hatte: "Ich genieße jetzt diesen kleinen Moment."

Meistgelesene Artikel

Die Entscheidung für Nikosia sei "genau die richtige" gewesen, betonte der frühere Nationalspieler: "Aber natürlich möchte ich noch einmal in der Bundesliga arbeiten. Es ist eine wunderschöne Liga. Damit habe ich noch nicht abgeschlossen. So alt bin ich schließlich auch noch nicht."

Nächste Artikel
previous article imagenext article image