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Nach dem erstmaligen Einzug RB Leipzigs in die K.O.-Phase der Champions League, wird der Blick bereits nach vorne gerichtet. Das Ziel ist das Viertelfinale.

Nach dem vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale der Champions League gab Julian Nagelsmann die Marschroute für die K.o.-Runde aus und verzichtete dabei auf süße Finalträume.

"Das neue Ziel kann man sich ja denken. Wir wollen in die nächste Runde kommen", sagte der Trainer von RB Leipzig nach dem 2:2 (0:1) im vorletzten Gruppenspiel gegen Benfica Lissabon. Zuvor aber wolle seine Mannschaft noch den Gruppensieg einfahren. Am 10. Dezember treten die Sachsen bei Olympique Lyon an. "Wenn die Mannschaft nach Lyon fliegt, will sie dort auch gewinnen", sagte der 32-Jährige.

Entwarnung gab Nagelsmann bei Keeper Peter Gulacsi, der nach einem Schlag gegen den Kopf ausgewechselt werden musste. "Er konnte schon wieder lachen und hat mitbekommen, dass wir eine Runde weiter sind."

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Einen persönlichen Wunschgegner nannte der Coach fürs Achtelfinale nicht. "Ich habe mir vor internationalen Auftritten schon so oft Mannschaften gewünscht, und meistens ist es nicht dazu gekommen. Deshalb wünsche ich mir dieses Mal nichts", meinte der Coach. RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hoffte für die Runde der letzten 16 auf einen "machbaren Gegner."

Nagelsmann: "Viele Spieler haben die Geschichte geprägt"

Dass die beiden Tore für seine Mannschaft durch Emil Forsberg (90./90.+6.) erst in der Schlussphase gefallen sind, sei etwas glücklich gewesen, aber keineswegs unverdient. "Ein Tor lag immer in der Luft, es hat natürlich lange auf sich warten lassen", räumte Nagelsmann ein.

Der Elfmeter, der zum Anschlusstreffer führte, nach Foul an dem eingewechselten Patrik Schick sei berechtigt gewesen. "Ein klarer Griff ins Gesicht von Patrik", sagte Nagelsmann über die Attacke gegen seinen Neuzugang, der ein gutes Spiel gemacht habe.

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Nach dem erstmaligen Einzug des Klubs in die K.o.-Runde der europäischen Königsklasse spürte Nagelsmann ein wenig Demut. "Es ist ein Verdienst der Spieler, die schon länger hier sind." Er selbst könne nicht so viel dafür.

"Das ist etwas Historisches, ein noch nie dagewesenes Kapitel für diesen jungen Verein. Viele Spieler haben die Geschichte des Klubs nicht nur geschrieben, sondern auch geprägt und haben jetzt ein wichtiges Kapitel hinzugefügt", sagte Nagelsmann.

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