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München - Borussia Dortmund scheidet im Achtelfinale der Champions League aus. Das hat auch finanzielle Folgen, in der Königsklasse ist so viel Geld wie nie zuvor zu holen.

Nach dem schwarzen Abend in Paris ist die Ernüchterung in Dortmund groß.

Nach einer guten Ausgangsposition aus dem Hinspiel schied der BVB gegen Paris Saint-Germain im Achtelfinale der Champions League aus. Neben der sportlichen Enttäuschung hat das auch finanzielle Konsequenzen. 

Champions League: Mehr als 15 Millionen Euro Startgeld

1,95 Milliarden Euro (!) schüttet die UEFA in dieser Spielzeit in der Königsklasse aus. So viel gab es für die Teams noch nie. 25 Prozent des Pools fließen in Startprämien, 30 Prozent in leistungsabhängige Festbeträge.

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Weitere 30 Prozent des Geldes werden "auf der Basis der leistungsabhängigen Koeffizientenrangliste aus den vergangenen zehn Jahren verteilt" schreibt die UEFA auf ihrer Homepage. Die restlichen 15 Prozent werden variablen Beträgen, dem sogenannten Marktpool zugewiesen. 

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Allein die Startprämie für jeden Klub beträgt 15,25 Millionen Euro, 20 Prozent mehr, als in den Jahren 2015 bis 2018. 

Für jeden Sieg in der Gruppenphase bekommt eine Mannschaft 2,7 Millionen Euro hinzu, für jedes Unentschieden 900.000 Euro. 9,5 weitere Millionen gibt es, wenn ein Klub das Achtelfinale erreicht. 

BVB gehen Millionen durch die Lappen

Bei einem Erreichen des Viertelfinals, was dem BVB nun nicht gelungen ist, kommen 10,5 Millionen Euro dazu, geht es ins Halbfinale, gibt es 12 Millionen Euro.

Die Finalisten kassieren eine weitere Prämie von 15 Millionen Euro, der Titel wird mit zusätzlichen vier Millionen Euro belohnt. Außerdem qualifiziert sich der Sieger für den Super Cup, der weitere 3,5 Millionen Euro garantiert.

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Champion FC Liverpool kassierte in der letzten Saison damit rund 70 Millionen Euro an Prämien und strich insgesamt 111 Millionen Euro ein. In dieser Spielzeit wird der Sieger mit noch mehr Geld belohnt. 

Im Jahr 2014, als Real Madrid den Henkelpott in die spanische Hauptstadt holte, strichen die Königlichen noch 57,4 Millionen Euro ein. Dieser Betrag hat sich sechs Jahre später bereits verdoppelt. 

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