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Hätte Manuel Neuer im Champions-League-Finale 2012 lieber nicht als Elfmeterschütze antreten sollen? Dieser Meinung ist Uli Hoeneß - obwohl Neuer seinerseits traf.

Die allermeisten Fans des FC Bayern werden den 19. Mai 2012 am liebsten aus ihrer Erinnerung verbannen.

An diesem Tag verlor der deutsche Rekordmeister im "Drama dahoam" das Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea. Trotz Überlegenheit musste sich die Elf von Trainer Jupp Heynckes damals den Blues nach einem dramatischen Elfmeterschießen 4:5 geschlagen geben.

Einer der Protagonisten war Manuel Neuer. Der Bayern-Keeper hielt noch den ersten Penalty von Juan Mata, zog danach aber in den anderen vier Duellen den Kürzeren. Zudem schoss der Bayern-Keeper selbst einen Elfmeter - was ihn aber offenbar mental überforderte.

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"Das hat sein Elfmeterschießen kaputt gemacht"

Denn dass es keine gute Idee war, Neuer als Schützen zu benennen, sagt Uli Hoeneß in der Dokumentation von Amazon Prime über Bastian Schweinsteiger. 

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"Indem Manuel Neuer benannt wurde, haben wir ihn als Torwart fertig gemacht", findet der damalige Präsident. "Er hat hinten drin gehabt: Ich habe in meinem Leben noch nie einen Elfmeter geschossen in einem wichtigen Spiel und jetzt muss ich einen schießen später. Das hat sein Elfmeterschießen kaputt gemacht, das hätte man nicht machen dürfen."

Für Neuer selbst sei es kein "Wunschtraum" gewesen, selbst vom Punkt anzutreten. "Ich war aber nicht weg deswegen, ich konnte mich konzentrieren."

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