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Bibiana Steinhaus hat sich als Feld-Schiedsrichterin zurückgezogen
Bibiana Steinhaus hat sich als Feld-Schiedsrichterin zurückgezogen © Imago
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München - In der Bundesliga pfeift Bibiana Steinhaus nicht mehr - auf einem anderen Posten feiert die deutsche Schiedsrichter-Pionierin nun aber in der Champions League ihre Premiere.

Als aktive Schiedsrichterin auf dem Platz hat Bibiana Steinhaus ihre Karriere beendet - dafür legt die deutsche Pionierin aber jetzt in der Champions League los.

Beim Gruppenspiel von Ferencvaros Budapest gegen Dynamo Kiew wird die 41-Jährige als Videoschiedsrichterin ihr Debüt in der Königsklasse geben (Champions League: Ferencváros Budapest - Dynamo Kiew am Mittwoch ab 21 Uhr im LIVETICKER).

Steinhaus ist beim Duell in Budapest die erste Assistentin von Videoschiedsrichter Christian Dingert.

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Das Spiel leiten wird der Slowake Ivan Kruzliak mit seinen Linienrichtern Tomas Somolani (Slowakei) und Cyril Gringore (Frankreich). Boris Marhefka (Slowakei) ist der Vierte Offizielle im Stadion.

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Steinhaus hatte am 30. September noch das Supercup-Duell zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund (3:2) gepfiffen, sich danach aber zurückgezogen.

Wie SPORT1 erfuhr, wird Steinhaus ab sofort nur noch als Video-Schiedsrichterin im Kölner Keller fungieren.

"Wie viele Menschen in der Zeit der Corona-Situation habe ich manches reflektiert und neu bewertet", sagte Steinhaus. Nach einem Gespräch mit Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich habe sie "nach sorgfältiger Abwägung vieler Faktoren" entschieden, ihre Laufbahn zu beenden.

Die Polizistin aus Hannover hätte eigentlich noch bis zum Alter von 47 Jahren - das ist die Altersgrenze für Schiedsrichter in der Bundesliga - pfeifen dürfen.

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