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München - Antonio Conte sieht beim Aus von Inter Mailand eine Mitschuld bei den Schiedsrichtern. Zoff gibt es mit einem Reporter und Fabio Capello.

Antonio Conte war nach dem Aus von Inter Mailand in der Champions League bedient.

Der italienische Trainer kam mit seiner Mannschaft gegen Shakhtar Donezk nicht über ein 0:0 hinaus, als Gruppenletzter schieden die Nerazzurri aus, während parallel Borussia Mönchengladbach über den Einzug in die K.o.-Runde jubeln durfte (SERVICE: Tabelle).

"Wir haben alles gegeben", betonte Conte auf der Pressekonferenz im Anschluss: "Shakhtar hat defensiv gespielt wie im Hinspiel. Es ist unglaublich, dass wir es nicht geschafft haben, ein Tor in 180 Minuten gegen sie zu erzielen." Donezk habe "Glück gehabt."

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Conte kritisiert Schiedsrichter

Jenes Glück vermisste Conte nicht nur bei seinen Spielern.

"In der gesamten Champions League hatten wir kein Glück mit den Schiedsrichtern und dem VAR", sagte der 51-Jährige: "Es scheint mir, dass Inter in der Gruppe nicht respektiert wurde, da es so viele Situationen gab, die nicht überprüft und neu bewertet wurden."

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Dabei vergaß Conte wohl, dass die angezeigte Nachspielzeit von vier Minuten am Mittwochabend auf fast acht ausgeweitet wurde, während seine Mannschaft beispielsweise gegen Gladbach von einem pünktlichen Ende der Nachspielzeit und dem umstrittenen, aber zurecht vom VAR aberkannten Ausgleich der Borussia profitierte.

Conte kontert Reporter

Als ein Reporter ihn darauf ansprach, warum er nicht häufiger die Möglichkeit der fünf Auswechslungen benutzt habe, reagierte Conte verärgert.

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Zunächst erklärte er dem Journalisten seine getätigten Wechsel gegen Donezk, ehe er anfügte: "Wir hätten nur ein Tor gebraucht, um zu gewinnen. Ich verstehe nicht, was Sie sagen. Warum sind sie kein Coach, vielleicht würden Sie es besser machen."

Conte im Clinch mit Capello

Auch Aussagen von TV-Experte und Ex-Coach Fabio Capello, der bei Inter Entschlossenheit und einen Plan B vermisste, stießen Conte sauer auf.

"Wir haben einen Plan B, aber ich werde in der Öffentlichkeit nicht darüber sprechen, denn dann werden unsere Gegner davon erfahren und er wird nutzlos", sagte er.

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