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Beide Teams knieten vor dem Anpfiff nieder
Beide Teams knieten vor dem Anpfiff nieder © AFP/SID/FRANCK FIFE
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Die Spielunterbrechung am Dienstag hat Paris St. Germain in der Champions League auf dem Weg zum Gruppensieg nicht stoppen können.

Die Spielunterbrechung am Dienstag wegen des Rassismus-Skandals um den rumänischen Vierten Offiziellen Sebastian Coltescu hat Paris St. Germain in der Champions League auf dem Weg zum Gruppensieg nicht stoppen können. Mit einem Tag Verspätung setzte sich das Team von Coach Thomas Tuchel gegen Istanbul Basaksehir mit 5:1 (3:0) durch und verdrängte damit RB Leipzig in der Abschlusstabelle der Gruppe H noch von der Spitze.

Vor der Partie, die am Mittwoch ab Spielminute 14 fortgesetzt wurde, knieten die Profis beider Mannschaften zur "Black lives matter"-Geste nieder. An dieser Aktion beteiligte sich auch das neue Schiedsrichtergespann unter der Leitung des Niederländers Danny Makkelie.

Coltescu hatte den Eklat durch eine auf Istanbuls Trainerassistent Pierre Webo bezogene Äußerung gegenüber Hauptschiedsrichter Ovidiu Hategan ausgelöst. Gegenüber seinem Landsmann bezeichnete Coltescu Webo als "schwarzen Typen". Daraufhin verließen beide Mannschaften aus Protest das Spielfeld.

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In einer einseitigen Partie stellte der französische Meister schon vor der Pause die Weichen auf Sieg. Superstar Neymar traf in der 21. und 38. Minute, in der 42. Minute verwandelte Kylian Mbappe einen Foulelfmeter. Nach dem Seitenwechsel waren Neymar (50.) und Mbappe (62.) erneut erfolgreich, für die überforderten Gäste traf Mehmet Topal (57.).

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