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Julian Nagelsmann verurteilt die angeblichen rassistischen Vorfälle beim Spiel zwischen Paris St. Germain und Istanbul Basaksehir.

Julian Nagelsmann war durchströmt von Adrenalin und Glückshormonen, doch als der Trainer von RB Leipzig nach dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League auf die Vorfälle im fernen Paris angesprochen wurde, wurde er für einen Moment ernst.

"Ich habe nur gehört, dass es eine rassistische Beleidigung gab. Das verurteile ich auf Schärfste", sagte Nagelsmann am Sky-Mikrofon nach dem 3:2 (2:0) gegen Manchester United, das dem Bundesligisten das Weiterkommen in Gruppe H sicherte: "Wir leben in einer bunten Gesellschaft, das ist auch gut so. Das sollte jeder auch für gut befinden."

Das Parallelspiel zwischen Paris St. Germain und Istanbul Basaksehir war am Dienstagabend wegen einer angeblichen rassistischen Äußerung des Vierten Offiziellen aus Rumänien unterbrochen worden. Nach 22:30 Minuten verließen beide Mannschaften im Pariser Prinzenpark geschlossen das Feld. 

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Nagelsmann fand klare Worte. "Solche Dinge sollten nicht passieren, es ist traurig. Das gehört nicht auf den Fußballplatz, aber auch sonst nirgends hin", sagte der 33-Jährige.

Das Spiel zwischen Paris und Istanbul, das auch über den Gruppensieg entscheidet, soll am Mittwoch (18.55 Uhr) fortgesetzt werden. Das teilte die Europäische Fußball-Union (UEFA) nach Gesprächen mit beiden Klubs mit. Mit einem neuen Schiedsrichtergespann sollen die verbleibenden Minuten gespielt werden.

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