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Italien: Schiedsrichter Stieler steht in der Kritik
Italien: Schiedsrichter Stieler steht in der Kritik © AFP/SID/TIZIANA FABI
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Atalanta Bergamos Trainer Gasperini und die italienischen Gazetten waren sich in ihrem Ärger über den deutschen Schiedsrichter Tobias Stieler einig.

Atalanta Bergamos Trainer Gian Piero Gasperini und die italienischen Gazetten waren sich in ihrem Ärger einig: Schuld an der 0:1 (0:0)-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid trägt vor allem der deutsche Schiedsrichter Tobias Stieler. "Vielleicht hätten wir sowieso verloren. Der Schiedsrichter hat aber das Spiel ruiniert. Was geschehen ist, ist eklatant", schimpfte Gasperini.

Stieler (Hamburg) hatte am Mittwochabend in der 17. Minute ein Foul von Bergamos Remo Freuler an Madrids Ferland Mendy als Notbremse gewertet und mit einer Roten Karte geahndet. Gasperini sah dies anders. "Man will jede Form des Kontakts aus dem Fußball verbannen, was Selbstmord für den Sport wäre. Es sollte keine Schiedsrichter geben, die nicht selbst gespielt haben und nicht den Unterschied zwischen einem Tackling und einem Foul erkennen", zeterte der Atalanta-Coach. 

Auch die italienischen Zeitungen kritisierten Stieler scharf. "Ein Geschenk an Real: So geht es nicht! Atalanta ist rot vor Wut", schrieb die Gazzetta dello Sport, die Turiner Tageszeitung La Stampa urteilte: "Real siegt mithilfe des Schiedsrichters. Der mittelmäßige deutsche Referee Stieler hat das Match ruiniert."

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"Referee Stieler blamiert sich mit einer diskutablen Roten Karte", befand Corriere dello Sport, und La Repubblica kommentierte: "Stieler zerstört einen Traum. Ein derartiges Verhalten hätte vor der Videobeweis-Epoche noch erduldet werden können, jetzt nicht mehr." 

Videoassistent Bastian Dankert hatte sich nach dem Platzverweis nicht eingeschaltet. Trotz langer Überzahl sorgte aber erst in der 86. Minute Mendy für Reals Erlösung und eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am 16. März in Spanien.

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