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Thomas Tuchel trifft mit Chelsea im Halbfinale der Champions League entweder auf Real oder Liverpool. Der Deutsche drückt dabei aber nicht Jürgen Klopp die Daumen.

Thomas Tuchel steht mit dem FC Chelsea im Halbfinale der Champions League.

Am Abend entscheidet sich in der Partie zwischen dem FC Liverpool und Real Madrid (Champions League: FC Liverpool - Real Madrid, ab 21 Uhr im LIVETICKER), auf wen die Blues im Kampf um das Finalticket treffen. Chelsea-Coach Thomas Tuchel hat nach der 0:1-Pleite seines Teams gegen den FC Porto, die dank des 2:0-Sieges im Hinspiel dennoch zum Weiterkommen reichte, erklärt, dass er im Halbfinale lieber gegen die Spanier antreten würde.

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"Im Allgemeinen mag ich es nicht, in der Champions League gegen Mannschaften aus der gleichen Liga zu spielen, da es mehr das Gefühl eines europäischen Wettbewerbs vermittelt. Aber das ist das Einzige", sagte Tuchel in Bezug auf ein mögliches Duell mit den Reds und Trainer Jürgen Klopp. (Spielplan und Ergebnisse der Champions League)

Dass der aktuelle englische Meister trotz der 1:3-Niederlage im Hinspiel chancenlos ist, glaubt Tuchel indes keineswegs. "Das Spiel ist noch lange nicht vorbei, aber ich werde es auf jeden Fall beobachten. Alles ist möglich. Liverpool ist zu Hause sehr stark, also nehmen wir, was wir bekommen. Es ist eine gute Situation für uns", so der 47-Jährige weiter.

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Tuchel über Chelsea-Weiterkommen froh

Unabhängig vom möglichen Halbfinal-Gegner ist man beim FC Chelsea vor allem froh und stolz. "Das Halbfinale ist eine große Leistung. Es ist ein großer Schritt, im Halbfinale zu stehen", erläuterte Tuchel: "Wir sind es nicht gewohnt, dort zu sein. Aber wenn man dort ist, spielt man um das Finale."

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Dass seine Blues dabei gegen Porto kein Spektakel zeigten, störte den früheren Trainer von Paris Saint-Germain nicht. "Es gehört auch zur Leistung, den Gegner nicht auftrumpfen zu lassen. Heute war der Tag, an dem wir uns reingehängt haben und den Einsatz, die Intensität und den Teamgeist gezeigt haben, den man braucht, wenn man ein junges Team hat und nicht so erfahren ist", erklärte Tuchel weiter.

"Wir haben darüber gesprochen, was man tun muss, wenn man nervös ist. Und zwar den Körper einsetzen, hart arbeiten und sich zum Schwitzen bringen. Genau das haben wir getan."

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