Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Nach den Korruptionsvorwürfen von Lionel Messi reagiert nun Copa-América-Sieger Brasilien. Coach Tite übt Kritik, ein Spieler erinnert an umstrittene Barca-Siege.

Brasiliens Nationaltrainer Tite hat wenig Verständnis für die von Lionel Messi geäußerten Korruptionsvorwürfen am Rande der Copa América.

"Er muss mehr Respekt zeigen und akzeptieren, wenn er verliert", sagte Tite nach dem 3:1-Sieg Brasiliens im Finale gegen Peru.

DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Anzeige

Messi tobt nach Platzverweis

Messi war mit Argentinien im Halbfinale an Brasilien gescheitert und hatte sich danach über das Schiedsrichtergespann beschwert. Im Spiel um Platz drei flog der Superstars des FC Barcelona dann wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit vom Platz.

Die Medaillenvergabe ließ Messi anschließend sausen, im Kabinengang erhob er schwerste Vorwürfe: "Die Korruption und die Schiedsrichter haben es nicht zugelassen, dass wir bei der Show mitmachen konnten."

Tite konnte zwar Messis Ärger über den zu Unrecht ausgesprochenen Platzverweis nachvollziehen, die Art und Weise seiner Kritik fand er aber inakzeptabel: "Wir haben fair gegen Argentinien gespielt. Messi wurde gegen Chile zu Unrecht vom Platz gestellt. Das war eine Gelbe Karte. Aber er muss Respekt haben."

Thiago Silva teilt gegen Messi aus

Noch deutlicher wurde Brasiliens Abwehrstar Thiago Silva: "Es ist schwierig, dies zu kommentieren. Wenn sie verlieren, versuchen sie manchmal sich aus der Verantwortung zu nehmen und anderen die Schuld zu geben."

Meistgelesene Artikel

Der Abwehrspieler von Paris Saint-Germain ging noch weiter. "Als wir (PSG, Anm. d. Red.) gegen Barcelona nach einer lächerlichen Schiedsrichter-Leistung 1:6 verloren, sagte keiner von uns, dass das Spiel gekauft war", sagte der 34-Jährige und erinnerte an die 2017 vom deutschen Schiedsrichter Deniz Aytekin geleitete Champions-League-Partie.

Allen Kritikern des brasilianischen Erfolgs sagte Thiago Silva: "Man muss die Geschichte respektieren. Wir haben keine fünf Sterne (für die fünf WM-Titel, Anm. d. Red.) einfach so - und keiner davon war gestohlen. Sie sind das Ergebnis guter Leistungen auf dem Feld."

Nächste Artikel
previous article imagenext article image