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Die Freiburger beschweren sich bei Schiedsrichter-Assistent Christian Bandurski © Imago
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Werder Bremen erzielt gegen den SC Freiburg ein Tor aus Abseitsposition. Doch der Schiedsrichter überstimmt seinen Assistenten und bringt dadurch die Freiburger auf die Palme.

In der Bundesliga gibt es trotz der Einführung des Videobeweises immer wieder Diskussionen um strittige Entscheidungen.

Im DFB-Pokal gibt es den Videobeweis erst ab dem Viertelfinale, daher konnte im Achtelfinalspiel zwischen Werder Bremen und dem SC Freiburg auch niemand aus Köln eingreifen und den aufgebrachten Gästen helfen.

In der 69. Minute erzielte Philipp Bargfrede das 3:1 für Bremen, allerdings aus Abseitsposition, die der Schiedsrichter-Assistent an der Linie auch erkannte und seine Fahne hob.

Referee Guido Winkmann überstimmte seinen Assistenten jedoch und löste dadurch bei den Freiburgen Wut und Entsetzen aus.

Was war geschehen, das die Gäste so erzürnte?

Freiburgs Robin Koch wollte einen Teamkollegen anspielen, traf aber den Fuß von Bargfrede. Von Bargfredes Fuß sprang der Ball in den Lauf von Jerome Gondorf, der zwar die Kugel nicht berührte, aber einen Freiburger mit einem Bodycheck sperrte und dadurch ins Spiel eingriff und Bargfrede freie Bahn verschaffte.

Philipp Bargfrede erzielt das 3:1, der Schiedsrichter-Assistent hat die Fahne oben © Sky

Freiburgs Trainer Christian Streich hatte sich auch mehrere Minuten nach dem Treffer immer noch nicht beruhigt und machte seinem Unmut lautstark Luft. Die Freiburger Spieler redeten auf den Assistenten an der Linie ein, aber die Entscheidung war längst gefallen.

"Ich habe aus meiner Position erkannt, dass Gondorf kurz vor dem Ball war, aber ihn eben nicht gespielt hat", sagte Schiri Winkmann: "Ich habe dann von hinten Bargfrede kommen sehen, der unmittelbar danach abgezogen hat. Für mich war es dann ein reguläres Tor, weil keiner mehr aus meiner Sicht in irgendeiner Form eingreifen konnte."

Freiburg verkürzte in der 86. Minute durch Yoric Ravet, doch Werder zog durch das 3:2 ins Viertelfinale ein.

"Für die Entscheidung beim dritten Bremer Tor braucht man eigentlich keinen Videobeweis, aber daran lag unsere Niederlage nicht. Wir waren selbst schuld daran", zeigte sich Streich nach dem Spiel als fairer Verlierer.

"Auswärts können wir anscheinend nicht länger als fünf Minuten 0:0 spielen, das ist eine Katastrophe", kritisierte Streich die Defensivleistung seiner Mannschaft. 

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